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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Hei  nzel.

farim,  fand,  fari  (1.  2.  3.  PI.  Opt.)  oder  faäir  (N.  Sg.),  oder
audigr,  heictinn  (N.  Sg.  Masc.)  in  III  i  ohne  Umlaut  ergeben.
Was  den  scheinbaren  Widerspruch  zwischen  fader  II
(N.  Sg.)  aus  fadar  I  und  hamarr  in  I.  II  betrifft,  s.  oben  S.  377.
Auch  die  aus  a  entstandenen  e  in  2.  PI.  Prs.  Ind.,  in  den
Adj.  Part,  auf  -an-,  -ag  sind  geblieben,  nur  nach  Gutturalis  —
vgl.  D.  Sg.  degi,  Grimm  Gramm.  1 1  567,  Wimmer  Navneordenes
böjning  S.  39  —  bei  den  Part.  Pf.  und  in  ein  paar  Praepositionen,
  s.  oben  S.  378.  379  f.  zu  i  vorgeschritten,  welches  die
vorhergehende  Wurzel  umlautet.
U  aus  a  wirkt  Umlaut.
A  ursprünglich  vor  der  letzten  Silbe.
Kurz  A.
Nach  Äuslautges  etz  vor  der  letzten  Silbe.
Wo  in  I  a  war,  ist  kein  Grund  an  Lautwandel  oder
Ausfall  zu  denken.  Wenn  a  in  arms  in  III  verloren  gehen
konnte,  ohne  erst  e  geworden  zu  sein,  s.  oben,  so  gewiss
auch  in  Fällen  vorletzter  Silbe.
In  spakana  (A.  Sg.  Masc.),  innana  (Adv.),  farande  (Part.  Prs.)
ist  a  vorletzter  Silbe  noch  in  III  erhalten,  spalcan,  innan,  farandi.
Aber  wo  a  in  I  sich  zu  e  gefärbt  hatte,  in  den  Part,  und
Adj.  auf  alt  -ag,  -an,  ist  dieses  e  in  vorletzter  und  drittletzter
Silbe  ausgefallen,  denn  bei  u  letzter  Silbe  hat  III  Umlaut;
z.  B.  öldnu  (A.  Sg.  Fern,  der  schwachen  Declination)  oder  höldnu
(D.  Sg.  Neut.).  In  I  waren  bereits  die  e,  i  nach  kurzer  Wurzel
im  Pf.  der  ersten  und  zweiten  (got.  ai-Themen)  schwacher
Conjugation  verschwunden.  Nach  langer  Wurzel  halten  sie  sich
noch  in  unserer  Periode;  s.  bei  ,i  ursprünglich  und  in  II  vor
der  letzten  Silbe'.  Vielleicht  erklärt  sich  dieser  Vorrang  des  e
vor  i  nach  langer  Wurzelsilbe  in  II  daraus,  dass  es  unter  den
Participien  und  Adjectiven  auf  alt  -an,  -ag  so  viele  mit  kurzer
Wurzelsilbe  gab;  s.  die  Part.  Pf.  nach  farinn.  —  Aber  nicht
überall  fällt  e  vor  der  letzten  Silbe  aus;  es  bleibt  im  N.  Sg.
Fern.  N.  A.  PI.  Neut.  N.  A.  Sg.  Neut.  in  III  auctig,  audigt,  also
in  II  audegu,  audegat,  —  im  G.  Sg.  Masc.  Neut.,  in  III  auctigs,
also  in  II  audegas,  —  im  G.  D.  Sg.  Fern.,  in  III  auäigrar,  audigri,
            
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