lieber die Endsilben der altnordischen Sprache.
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I, byrdi II, hip-3, III, — und bunt entstand in III aus dem
Schwanken zwischen burdi und byrd. Man fasste den Umlaut
in byrd wahrscheinlich als Fehler auf, weil man daneben armi
und arm (D. Sg.) hörte.
Folgt auf ai aber -am, -iam, -am, so entsteht offenbar
nach Ausfall des j übermässiges ä, das nach Auslautgesetz
die Länge 6 zurücklässt, s. oben S. 373. Der Fall aiam (1. Sg.
Prs. Opt.) woraus aam, vergleicht sich dem Gr. PI. der consonantischen
Stämme, -6 I aus -am. — Denn am, nicht m,
wird in jenem arischen Dialekt, aus dem die nordische
Sprache hervorging, an das Moduszeichen der 1. Sg. Prs. Opt.
getreten sein, wie man es für das gotische annehmen muss,
s. Scherer GDS. S. 472. 228. Die übrigen germanischen
Sprachen setzen -i-m voraus. Aus aim aber wäre got. nie
au, nord. III nie a hervorgegangen. Vgl. oben über 1. Sg. Opt.
Pf. S. 403.
Aber auch der Gr. Sg. der «-Stämme hat in III -ar, weist
also auf -ör unserer Periode zurück, burdar, sbttar, im Gegensatz
zu dem auf die gleiche Urform zurückgehenden N. PI.
burdir, sottir. An ijas ist natürlich noch weniger zu denken
als im N. PI. Aber aias wurde anders behandelt als im N.
PI. Dort standen einst der Endung aias von «-Stämmen die
Endungen äs von a-, «-Stämmen und iuas von ««-Stämmen
gegenüber, wesentlich von einander abweichende Formen, deren
Einfluss auf aias sich gegenseitig auf hob. Im G. Sg. können
nur verglichen werden äs, G. Sg. der «-Stämme, und ungefärbtes
auas von ««-Stämmen. Hier ist es eher begreiflich, dass die
Form äs die beiden andern gänzlich aufzehrte. Vielleicht fiel
schon vorgermanisch j, v in ajas, avas aus und äs galt als übermässig.
N. A. Sg. der fern. «-Stämme sind ja auch den a-Stämmen
nachgebildet.
AI ursprünglich in letzter Silbe.
Laug AI.
Ai mit langem a wurde zum Theil von ai mit kurzem
a unterschieden, zum Theil als derselbe Laut aufgefasst. Die
ächten Dative Sg. der nominalen «-Stämme, der pronominalen