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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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H  einzel.

hat.  Sie  bezeichnet  den  te-Umlaut  des  a,  wenn  u  weggefallen  ist,
bei  erhaltenem  u  bleibt  er  unbezeicbnet,  —  sök,  mannum.
Ein  Punkt  verdient  noch  hervorgehoben  zu  werden.  Altn.
iö,  aus  e  vor  ursprünglichem,  vorgermanischem  v  oder  u,  hat
vielleicht  nicht  genau  dieselbe  Aussprache  gehabt,  wie  iö  vor
einem  u,  das  auf  altarischem  ä  beruht.  Denn  im  altschwedischen
finden  sich  jene  oben  S.  423  erwähnten  ia  nur  für  letzteren
Fall:  jarcl  neben  jord,  aber  nicht  hjart  neben  lijort,  Blomberg
Bidrag  tili  den  germaniska  omljudsläran  S.  14.  47.  53.  55.  Wahrscheinlich ­
  lag  jö  von  altem  u,  v,  dem  ju,  einem  im  schwedischen
beliebten  Laut,  Blomberg  S.  47,  nahe  und  entzog  sich  dadurch
dem  oben  S.  423  angenommenen  Rückgänge  auf  ja.  U  aus
altarisch  d  wird  dagegen  mehr  nach  o  hin  gefärbt  gewesen
sein,  s.  oben  S.  373.

AI.
AI  ursprünglich  in  letzter  Silbe.
Kurz  AI.
E  als  angenommener  Vertreter  des  Lautes  in  I  ist
inschriftlich  bezeugt,  müsste  aber  auch  ohne  äussere  Zeugnisse
angesetzt  werden,  weil  wir  in  III  für  altes  ai  ein  i  treffen,
das  keinen  Umlaut  wirken,  also  erst  in  dieser  dritten  Periode
entstanden  sein  kann.  S.  oben  über  liani,  fadtir,  tamdi  S.  374.
Ueber  das  angesetzte  Dativsuffix  s.  unten  bei  ,ai  ursprünglich ­
  in  letzter  Silbe'.
Die  2.  Sg.  Prs.  Imp.  1.  Sg.  Prs.  Ind.  der  Verba  nach  Paradigma ­
  vaka  sind  deutliche  Anzeichen,  dass  die  af-Classe  der
schwachen  Verba  in  einzelnen  Formen  noch  erhalten  war.
Vaki  ist  hier  nur  aus  dem  Thema  vakai  zu  erklären.  —  Die
2.  Sg.  Imp.  hat  hier  wie  vielleicht  auch  das  gotische  und  sicher
das  althochdeutsche,  Braune  in  seinen  und  Paul’s  Beiträgen  2,
153,  den  Stammesdiphthong  den  Auslautgesetzen  unterworfen.
Abweichend  von  der  2.  Sg.  Imp.  der  dritten  schwachen  Conjugation,
  s.  oben  S.  373.
N.  PI.  Masc.  des  Adj.  hat  schon  in  I,  s.  singOsteR,  sich
nach  Analogie  der  Substantiva  ein  r  zugesetzt,  s.  Lyngby
            
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