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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

Ueber  die  Endsilben  der  altnordischen  Sprache.

421

/  ursprünglich  vor  der  letzten  Silbe.
Lang  J.
Nach  Auslautgesetz  vor  der  letzten  Silbe.
Nur  die  eben  erwähnten  Adjectiva,  welche  auch  hier  e
angenommen  haben  werden,  wie  die  Adjectivstämme  auf  -aga-,
-ana-;  s.  oben  S.  383.

U.
U  ursprünglich  in  letzter  Silbe.
Dass  u  in  I  noch  vorhanden  war,  lehren  nicht  so  sehr
die  Runen  aus  I.  II.  III,  HagustaldaR  Valsfjord  I,  Hathu-WulAfR
  Istaby  II,  Slinii  (A.  Sg.)  III,  auf  späteren  Runeninschriften, ­
  s.  Wimmer  Navneordenes  böjning  S.  74  f.,  als  der
Umlaut  in  III.  1
U  ursprünglich  vor  der  letzten  Silbe.
Nach  Auslautgesetz  in  letzter  Silbe.
Auch  hier  erweist  der  Umlaut  in  III  Existenz  des  u  in
der  Ableitungssilbe  vor  der  Periode  des  Umlauts,  II.

U  ursprünglich  vor  der  letzten  Silbe.
Nach  Auslautgesetz  vor  der  letzten  Silbe.
Dasselbe  beweist  dieselbe  Thatsache  wie  im  vorhergehenden ­
  Falle.
Es  sind  hier  einige  Formen  von  oflv.gr  aufgenommen,  weil
dieses  Wort  fast  constant  u,  beinahe  nie  i  in  der  Ableitung
zeigt,  vgl.  got.  handugs;  s.  Gislason  Formlaere  S.  15  und
oben  S.  379.

1  Wepsisch  olus  (altn.  öl),  Thomsen  Einfluss  der  germanischen  Sprachen
auf  die  finnisch-lappischen  S.  102.
            
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