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Heinzei.
Jcndttu, muna, munu, skulu, vita, vilja, sieben Kürzen, an Längen
nur vier: eiga, kunna, unna, thurfa; daursan, motan ist verloren,
das futurisclie munu hinzugekommen. Allerdings ergibt sieb
auch hier eine Majorität der Längen durch die binzutretenden
ihätta, ihotta, orta, sotta. Aber die Skandinavier werden nur das
Muster der Praeteritopraesentia vor Augen gehabt haben. Dazu
wirkte vielleicht das germanische Accentgesetz conservierend,
wenn es sich in dem die ganze Flexion verbaler wie nominaler
ja-Stämme beherrschenden Bestreben das Suffix nach kurzer Silbe
zu beseitigen, nach langer Silbe als i zu conservieren geltend
macht, — Jcyu ldaedi, bekkr hellir, tem doemi, temr doemir ; s. S. 394.
Nur der allgemeinste Zug in Behandlung dieses Suffixes war
wirksam, die Sonderstellung der gutturalisch endigenden Wurzeln
fand hier keine Nachahmung, — bergda wie doemda, dagegen
bekkr hellir. Wohl aber gilt vocalischer Ausgang oder kurzer
Vocal mehr gg auch hier für Kürze; s. oben S. 391.
Aber auch bei den neut. /a-Stämmen und den Praesensstämmen
der ersten schwachen Conjugation ist nur Länge und
Kürze der Wurzel massgebend; s. oben S. 391. Tamda : lagda :
gnuda : bergda : doemda = kyn : skegg : fley : riki : klaedi =
tem : legg : gny : bergi: doemi.
Natürlich muss auch hier — wie im ahd. immer — noch
lange ein Schwanken zwischen den alten und den Analogieformen
geherrscht haben. In I ist tuwido, dalidun? bezeugt, und doch
sind wir genöthigt, in dieser Periode das i der kurzwurzeligen
abfallen zu lassen, da sonst das Fehlen des Umlauts unbegreiflich
wäre.
I ursprünglich vor der letzten Silbe.
Lang I.
Nach Auslautgesetz in letzter Silbe.
1 des Opt. Pf. muss hier lang gewesen sein, da in III
noch foerir (2. Sg. Pf. Opt.), neben hleypr (2. Sg. Ind. Prs.), gilt.
/ in foerir also wie bergir, doemir, s. oben S. 409.
Die Adjectivstämme auf -igä-, -ina-, .got. -eigs, -eins entbehren
in III des Umlauts, mdttigr, gullinn. Sie haben sich
nach den ähnlichen auf -iga-, -ina- aus -aga-, -ana- gefärbten
gerichtet und darnach wahrscheinlich in unserer Periode e
gehabt, s. oben S. 378.