TJeber die Endsilben der altnordischen Sprache.
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got. brahta, tliahta, thuhta, vaurhta, bciuhta, brühta, altn. thätta,
thötta, orta (worahto Tune), sötta, alts. brahta, thdhta, thühta,
warhta, söhta, giboht, ags. brohte, iholnte, thühte, vorhte, sollte,
bolite. Das auffällige dieser Bildungen liegt in dem ht für gd,
Jcd, vgl. alts. wegda, lagda, sagda, altn. bergtTa, sltenkta. Wohl
aber ist allen germanischen Sprachen ht eigen für altes g, k
mehr altem t, got. nahts, altn. nott, alts. naht, got. aihts, altn.
aett, ags. aeht. Das ahd. ist demnach nicht in Rechnung zu
ziehen, da seine dähta, dülita, worhta doch möglicher Weise,
obwohl es unwahrscheinlich wäre, der hd. Lautverschiebung
ihren Ursprung verdanken.
Dass es Wurzeln auf Gutturalis sind, welche sich den
Praeteritopraesentibus anschliessen, mag darin begründet sein,
dass Gutturalis als mit j verwandt die Aussprache eines folgenden
ja nicht durch Einschub eines i zu erleichtern brauchte;
s. oben S. 394. Ja wurde hier noch früher zu i, i, als bei
anderen; s. oben S. 416. Sie standen dadurch dem Perfect der
Praeteritopraesentia näher. Aber die Mehrzahl der gutturalisch
endigenden Wurzeln blieb natürlich der ihnen eigenthümlichen
Bildung getreu.
Es gab demnach in allen germanischen Sprachen eine
Gruppe von Verben, bestehend aus Praeteritopraesentibus und
einer Anzahl häufig gebrauchter Verben, welche ein schwaches
Perfect ohne Stammvocal bildeten. Da diese letzteren sonst
der ersten schwachen Conjugation angehörten, ist es begreiflich,
dass allmälig die Neigung entstand, in dieser Conjugation
diejenigen Verba um ihr Ableitungs-i zu verkürzen, welche
jener Gruppe am ähnlichsten sahen. Aehnlichkeit ist aber in
gewisser Weise subjectiv. Die Westgermanen haben eine Ueberzahl
langer Wurzeln in der Gesammtzahl jener Vorbilder. Die
Praeteritopraesentia nämlich stellen sich westgermanisch gleich,
wenn man das sächsische man vernachlässigt, sechs Kürzen,
sechs Längen. Zu diesen Längen kommen aber noch alts. brahta,
thdhta, thühta, warhta, söhta, denen nur giboht gegenüber steht.
Sie schlossen also: .bei den langsilbigen ist es erlaubt, i im
schwachen Perfect auszulassen, — mit Vernachlässigung des
germanischen Betonungsprincips.
Im nordischen liegt die Sache etwas anders. Hier überwiegen
bei den Praeteritopraesentibus die Kürzen: mega,
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