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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Heinzei.

vorauszusetzenden  alten  tamidr,  hulidr  in  I  konnte  man  allerdings ­
  an  farinn,  bundinn  erinnert  werden,  um  so  mehr  wenn  man
Formen  wie  liqfja,  liafinn,  sverja  svarinn  vor  Augen  hatte.  —  Die
falschen  Formen  taminn,  liullinn  wurden  dann  nach  Maassgabe  der
übrigen  schwachen  Part.  Pf.  corrigirt,  haben  sich  aber  im  neuisländischen ­
  und  nur  bei  Verben  dieser  Classe  erhalten.  In  einzelnen ­
  Wörtern  sollen  sie  schon  sehr  früh  Vorkommen;  s.  Wimmer
Gramm.  §.  144  Anm.  1
Auslautend  i  ohne  Umlaut  sehen  wir  nun  in  III  in  solchen
Fällen,  welche  deutlich  entweder  auf  altes  -an,  -dt,  liani  (N.  Sg.),
tamdi  (3.  Sg.)  zurückgehen,  s.  oben  S.  373,  oder  auf  ai,  ait,
aint,  aia,  aias,  aiit,  aiint:  lieiti  (1.  3.  Sg.  Pass.),  armi  (D.  Sg.),  vaki
(Imp.),  fari  (3.  Sg.  Opt.),  fari  (3.  PI.  Opt.),  vaki  (1.  Sg.  Ind.),
burdir  (N.  PL),  vaki  (3.  Sg.  Opt.),  vaki  (3.  PI.  Opt.).  An  -an,
-dt  ist  nicht  zu  denken,  wohl  aber  möchte  man  vermuthen,
dass  für  burSi,  sotti  (A.  PI.)  eine  Form  vorauszusetzen  sei,  in
welcher  der  Stammvocal  i  guniert  worden  wäre.  Vielleicht
-aians  nach  Muster  der  a-Classe.  Vgl.  griech.  iräXsa;,
neben  IST.  PI.  toLsi<;,  'fk'Metc,  lat.  oveis  ovts,  umbrisch  aveif,  neben
N.  PI.  auf  -es,  -er,  besonders  aber  slawisch  synovy  neben  syny
(A.  PI.)  gegenüber  synove  (N.  PL).  Synovy  bedingt  Gunierung
des  u  und  Annahme  der  Endung  -ans;  s.  Schleicher  Compendium
  §.  250.
I  ursprünglich  in  letzter  Silbe.
Lang  I.
Die  Optativformen  des  Perfects  3.  Sg.  3.  PI.  kommen  in
Betracht.  III  hat  die  Endung  i  mit  PTmlaut  der  Wurzel,  was
in  unsrer  Periode  nach  dem  über  ja,  ja  ursprünglich  letzter
Silbe  gesagten  auf  i  scliliessen  lässt.  Dass  sich  die  Länge
bewahrt  habe,  ist  nur  bei  den  schwachen  Verben  begreiflich,
wo  der  vielleicht  zu  i  gefärbte  Vocal  der  Wurzel  dha  sich  mit
%  von  ja  verband.  Hier  hat  das  ahd.  auch  die  Länge  gewahrt,

1  Wollt  junge  Bildungen  sind  einige  Abstracta  auf  n-ing:  lcradning,  ructning,
xpaming,  spurning,  kosning,  druLtning,  —neben  setning,  festning;  s.  Leffler
Tidskrift  f.  f.,  Neue  Folge,  2,  14.  15.  305,  Blomberg  Bidrag  tili  den  germaniska
  omljudsläran  S.  16.  —  Sie  setzen  altes  -uningu  voraus.
            
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