lieber die Endsilben der altnordischen Sprache.
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genügte die Analogie der Gr. PI. — Entsprechend den Formen
mit einfach langem d liegt einfaches ja zu Grunde der 1. Sg.
Prs. Ind. der /a-Conjugation, dem N. A. PL Neut. der ja-Stämme,
dem N. Sg. der /«-Stämme, dem N. Sg. der masc. _/an-Stämme.
Letztere Gruppe zeigt in III entweder i oder gar keinen
vocalischen Rest, erstere a oder ja, in beiden Fällen aber ist
der Vocal der vorhergehenden Silbe umgelautet.
Darnach hat für ja in unserer Periode jo gegolten, wie
für ä o, — für ja im Auslaut ju, sonst ja.
Betrachten wir die Gruppe einfach langer ja, zunächst
auslautendes -ja. Wenn wir wie bei altem jam ja, ijä so hier ju
iju unterscheiden, ergeben sich die Formen der Periode III von
selbst. Ich hebe nur hervor, dass ich für N. Sg. der ja-Stämme
nach Paradigma ermr die Nebenform auf -i als die ächte und
alte angenommen habe. Auch Wimmer Navneordenes böjning
S. 60 scheint r für jünger zu halten. Vgl. auch Blomberg
Bidrag tili den germaniska omljudsläran S. 73. Schlüter Die
mit dem Suffix ja gebildeten deutschen Nomina S. 214 weist
mit Recht darauf hin, dass nirgends sonst in einer arischen
Sprache s hinter einem ä des N. Sg. erscheint. — Wenn
es auch ein Kennzeichen der jüngeren isländischen Sprache
ist, die -«-Form statt der auf -r einzusetzen, so ist erstere
doch bei gewissen Wörtern alt; s. Wimmer Gramm. §. 42, 1.
Dass dafür r in regelmässigen Gebrauch kam, hängt vielleicht
mit dem Umstande zusammen, dass so viele weibliche Eigennamen
nach dieser Declination gehen. Wenn nun neben denen
auf -dis für -disr das Appellativiun dis als «'-Stamm auftritt, Plural
disir, so mag es sich mit den übrigen weiblichen Eigennamen
auf r auch so verhalten haben. D. h. als N. G. D. A. Sg. der
fern. «-Stämme ihre eigentliümliche Declination verloren und
sich nach dem Muster der ct-Classe richteten, widerstrebten
die Eigennamen begreiflicher Weise, — sie fügten sich nur zum
Theil, nahmen D. A. Sg. der^d-Stämme an, behielten aber ihren
N. und vielleicht auch G. Sg. auf -r, -ar: Idunr, dann Idunn
(N. Sg.), Idunar (G. Sg.), Thrüdr, Thrudar. Nach den Eigennamen
mögen sich dann jene Feminina der ja-Classe gerichtet
haben, welche ihnen den D. A. Sg. auf i geliehen hatten, das
sind die langsilbigen ohne g, k am Ende der Wurzel, lieidr,
ermr. Vgl. oben S. 400. Den Eigennamen folgten dann einige
Sitzungsber. d. pltil.-h.ist. CI. LXXXVII. Bd. I. Hft. 26