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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Heinzei.

senken,  da  bei  hall  jo  sicher  eher  ein  i  vorgeschlagen  werden
konnte,  als  bei  bakjo;  s.  oben  S.  393  ff.
Daher  der  unorganische  schon  in  I  bezeugte  N.  Sg.  -gastill
gleich  gastjir,  und  der  durchgeführte  Umlaut  in  II.  III.
Es  ist  möglich  und  wahrscheinlich,  dass  die  oben  S.  397
und  unten  S.  408  erwähnte,  in  I  und  II  vollzogene  Contraction
der  -jör,  -jann  (N.  A.  PI.)  von  Paradigma  bekkr  durch  die
gesetzmässigen  gastir,  gastinn  (N.  A.  PL)  befördert,  wenn  nicht
hervoi-gerufen  wurde,  so  dass  nicht  nur  Paradigma  bekkr  auf
gestr,  sondern  auch  dieses  auf  jenes  eingewirkt  hätte.  Denn
die  erwähnte  Contraction  ist  nach  dem  Auslautgesetz  ein  sehr
vereinzelter  Fall.
Vielleicht  verdankt  auch  die  Nebenform  des  D.  Sg.  bekk
neben  bekki  den  Wörtern,  welche  ursprünglich  der  i-Declination
angehörten,  ihre  Entstehung.  Gestr,  gloepr  haben  D.  Sg.  nur
qest,  gloep.  Das  weist  auf  vorgermanisch  gast-i-i,  I.  II  gasti.
Diese  ungunierte  Dativform  wird  auch  in  jenen  Fern,  der
7-Classe  Statt  gehabt  haben,  deren  ganze  Declination  zwischen
Laut  und  Umlaut  schwankt,  ätt  aett,  kvän  kvaen,  bon  boen,
satt  saett,  Wimmer  Gramm.  §.  48,  3.  Neben  den  regelmässigen
Formen  herrschte  hier  einst  G.  Sg.  N.  A.  PI.  aktiv  I,  aus  ahtijas,
D.  Sg.  ahti  I,  aus  ahtii.  Bei  so  vereinzelten  Fällen  wäre  es
begreiflich,  dass  der  Umlaut  sich  nicht  auf  den  Formen,  wo  er
zu  Recht  bestand,  fest  setzte,  sondern  facultativ  das  ganze  Wort
ergriff.  —  Im  ags.  bekanntlich  Umlaut  in  allen  Casus  der  fern.
.-Declination.
i

JA  ursprünglich  in  letzter  Silbe.
Lang  JA.
Uebermässige  Länge  des  d  in  ja  wird  vor  allem  in  jenen
Fällen  anzunehmen  sein,  wo  wir  übermässiges  «gefunden  hatten,
da  ja  der  Unterschied  zwischen  «  und  ä  in  die  arische  Urzeit
hinaufreichen  muss,  -—  also  in  1.  Sg.  Prs.  Ind.  2.  Sg.  Imp.  der
dritten  schwachen  Conjugation  (got.  Jo-Stämme),  im  A.  Sg.  der
Ja-Stämme,  im  G.  PL,  im  N.  Sg.  der  jän-  und  der  neutralen
Jan-Stämme,  im  N.  (A.)  PL  der  ja-  und  Ja-Stämme;  dazu
käme  auch  die  1.  Sg.  Opt.  Pf.,  vielleicht  von  ju-am,  —  oder  es
            
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