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Heinzei.
bewahrt habe, umsomehr, als er unter der Bedingung kurzer
Wurzelsilbe eintritt, derselben, die im altnordischen mit der
andern Bedingung des gutturalen Wurzelauslautes altes j erhält.
Man wird also auch im gotischen nach langer Wurzelsilbe
weniger geneigt gewesen sein j zu articulieren als nach kurzer.
— Das führt auf die Vermuthung, dass es neben jener oben
J3.392 erwähnten nordischen Methode der unbequemen Aussprache
durch Verschweigen des j abzuhelfen — kynja, klaeda (G. PI.)
—■ auch eine andre gegeben habe, nämlich dem ja ein i vorzuschlagen
; vgl. das altind. Dieser vocalische Einsatz des j
wird auch bei kurzer Wurzelsilbe nicht ganz gefehlt haben,
entschiedener, deutlicher war er bei langer. Zimmer weist
Zs. 19, 419 auf das germanische Accentgesetz hin — gewiss
mit Recht — harjis aber hairdjis (N. Sg.), — vgl. den Gebrauch
des indischen Svarita. Hairdijis mag ganz constant gewesen
sein, harijis mit harjis gewechselt haben. Das Auslautgesetz
ergibt aus hairdijas, liairdeis, bei liarjis bewirkte die schwankende
Form, dass gleichsam ein Mittelweg zwischen liarijs und
harjs eingeschlagen wurde, liarjis. S. Gislason Tidskrift f.
phil. 6, 240.
Da nun sandeis, nasjis (2. Sg.) ebenso behandelt werden
wie liairdeis, liarjis (N. Sg.), ist es gerathen, dieselbe Erklärung
auch hier anzuwenden, d. h. von ja nicht von altem aja, ija
auszugehen, wie es Scherer wenigstens für die Imp. sandei,
nasei thut, GDS. S. 179 f.; s. auch J. Schmidt KZs. 18, 283 und
Leffler Tidskrift f. f., Neue Folge, 2, 268 Anm. 2, 269 Anm. 3
billigen. Vgl. auch Ebel KZs. 5, 302 Anm. — Allerdings genau
dasselbe kann mit sandeis, nasjis nicht vor sich gegangen sein,
was mit liairdeis, harjis geschehen, da auf diese das Auslautgesetz
gewirkt hat, auf jene nicht. Aber j in nasjis hat seine
ursprüngliche Stellung nach kurzer Wurzelsilbe gewahrt wie
harjis, sandeis erklärt sich aus sandijas wie liairdeis. Nasei
(2. Sg. Imp.) wird eine Analogieform sein für nasi nach sandei
aus sandija, wie altn. tem, doem (2. Sg. Imp.) neben temr,
doemir (2. Sg. Ind.).
Wir sehen ja auch sonst ähnliche Behandlung alter ja,
ja in ursprünglich letzter und vorletzter Silbe. Schon vor dem
Auslautgesetz muss für das gotische Zusammenziehung der
Formeln ja, ja zu i angenommen werden, in den Fern, nach