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Heinzei.
genügend; um ä, a im ahd. und alts. zu erklären. Ebenso hat
im altn. die Mehrzahl der auf r ausgehenden N. A. PL hanar
und tungur geschaffen; s. oben S. 377. 385.
Auch hier weichen andere Formen in den verschiedenen
Sprachen von einander ab.
ahd. sctlböm (1. Sg.), alts. salbon, ags. sealfje, altfr. salvje.
Ags. und altfr. folgen der Analogie der ersten schwachen
Conjugation, und diese selbst hat den Ausgang auf e mit den
starken Verben gemein.
ahd. neriton -un (3. PL), alts. neridun, ags. neredon, altfr. neredon.
Im ahd. herrscht meist, im alts. stäts der Vocal der
schwachen Form; ags., altfr. neredon, wie fundon.
ahd. neritost (2. Sg.), alts. neridos, ags. neredes, altfr. neredes.
Im ags., altfr. scheint die Praesensform eingedrungen
zu sein.
ahd. gernor (Adv.), alts. gernor, ags. geornor.
Das r ist hier geblieben, weil die Comparativform sonst
unkenntlich geworden wäre. Das o im ags. fällt auf. Es hat
sich hier auch in letzter Silbe das alte o bewahrt, wegen der
adjectivischen Formen geornost und des später syncopierten
Comparativs *' geornora-, vgl. sealfjan usw. neben sealfode.
S. Braune in seinen und Pauls Beiträgen 2, 151 Anm.
ahd. gemo (Adv.), alts. gerno, ags. georne, altfr. jerne.
Ags. und altfr. haben vielleicht das schwache Neut. Sg.
für die Adverbialform eingesetzt.
Der wichtigste Unterschied vom ostgermanischen besteht
in der entgegengesetzten Behandlung der -an, welche ursprünglich
für N. Sg. Masc. Fern. Neut. der an- und dn-Stämme gedient
hatten. Für die Ostgermanen war das « von an im Fern.Neut. übermässig
gewesen. Für die Westgermanen ist es das Masc. Vgl.
die -dn, mit welchen im griech. und lat. gerne Masculina abgeleitet
werden, gegenüber -on im Fern. — aquilo, caro; L. Meyer
Vergleich. Gramm. 2, 140, Osthoff Forschungen 2, 154 f.
Dass der G.A.Sg. der d-Stämme im westgermanischen einfaches
ä voraussetzt, ist vielleicht nur scheinbar. Es könnte
ahd. ursprünglich d geherrscht haben, das, nachdem der N. Sg.
die Form der schwachen Declination angenommen, seine Quantität
aufgegeben hätte.