lieber die Endsilben der altnordischen Sprache.
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ahd. blinta (A. Sg.), alts. blinda, ags. blinde, altfr. blinde,
alid. nerita (1. Sg.), alts. nerida, ags. nerede, altfr. nerede,
ahd. znnga (N. Sg.), alts. tunga, ags. tunge, altfr. tunge,
ahd. ora (N. A. Sg.), alts. 6ra, ags. edre, altfr. dre,
ahd. geba (G. Sg.), alts. geba, ags. gefe, altfr. jeve.
Andre Fälle stimmen nicht.
ahd. geba (N. Sg.), alts. geba, ags. gifu, altfr. jeve.
Höchst wahrscheinlich hat nur das ags. das richtige bewahrt;
ahd., alts., altfr. zeigen die Accusativform oder sind dem
Nom. der cm-Stämme nachgebildet; s. Scherer GDS. S.429. Ahd.
und alts. haben ja noch -u zum Theil erhalten; s. Scherer
GDS. S. 118. 431.
ahd. blintu (N. Sg. Fern.), alts. blind, ags. blind(u), altfr. blinde.
Im alts. hat das Fern, gleich dem Masc. Nout. die kürzere
Form angenommen, die auch ahd. und ags. gilt, — im altfr.
wirkt die Analogie des A. Sg. oder des N. Sg. der schwachen
Declination.
ahd. blintu (N. A. PI. Neut.), alts. blindu -a, ags. blindu,
altfr. blinda -e.
Im altfr. ist durchweg, im alts. zum Theil die Form
des Masc. ins Neut. getreten.
ahd. faru. (1. Sg.), alts. faru, ags. fare, altfr. fare.
Ags. und altfr. scheint optativische Form vorzuliegen.
Uebermässiges ä.
ahd. liano (N. Sg.), alts. liano, ags. hana, altfr. hona,
ähd. manno (G. PI.), alts. manno, ags. monna, altfr. monna,
ahd. fisko (G. PI.), alts. fisko, ags. fiska, altfr. fislta,
ahd. gebono (G. PL), alts. gebono, ags. gifena, altfr. jevena,
ahd. fis käs -d-«(N.A. PI.), alts .fiskos-as-a, ags.jUscas, altfr .fiskar,
ahd. geba (N. A. PL), alts. geba, ags. gifa, altfr. jeva.
Der N. PI. der masc. «-Stämme lautet im ahd. gewöhnlich
auf kurzes a aus, aber Spuren einstiger Länge sind nachgewiesen,
s. Braune in seinen und Paul’s Beiträgen 2, 135. 151, und as,
das nur äs sein kann, ist in Ortsnamen häufig. Ob d eine
Nebenform von äs gewesen, die auf altem ds beruhte, wie
dieses auf äsas, ist zweifelhaft. Das Uebergewicht der nicht
auf s ausgehenden N. PI. scheint mir nach Scherer GDS. S. 427