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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Hei  nzel.

A  ursprünglich  vor  der  letzten  Silbe.
Kurz  A.
Nach  Auslautgesetz  vor  der  letzten  Silbe.
A  bleibt  fast  durchweg.  Bezeugt  ist  es  allerdings  nur  in
arbingano  (G.  PL,  wohl  von  einem  yarc-Stamm),  aber  es  ist
kein  Grund  Ausfall  oder  Färbung  anzunehmen,  ausser  in  den
Adj.  und  Part.  Pf.  auf  -inn,  -igr  III,  deren  Lautwandel  oben
S.  378  besprochen  worden  ist.
Der  G.  PI.  der  masc.  an-Stämme  hat  sich  nicht  erhalten.
In  III  heisst  er  hana,  boga.  Das  geht  nicht  auf  -and  zurück,
da  sonst  bogna  wie  Fem.Neut.  tungna,  augna  erwartet  werden
müsste.  Solches  -na  ist  aber  nur  eine  seltene  Ausnahme,  gumna,
bragna,  vgl.  got.  ohne,  und  aus  dem  G.  PI.  sogar  in  die  übrigen
Casus  des  Plural,  den  N.  (A.)  D.  PL,  gedrungen;  s.  oben  S.  377,
381  und  Lyngby  Tidskrift  f.  phil.  6,  48.
Haitade  (3.  Sg.  Pass.)  ist  sehr  unsicher ;  aber  möglich
wegen  des  ags.  hätte  (vocor,  vocatur),  Grein  Ablaut  S.  37,
Scherer  GDS.  197.  Allerdings  könnte  auch  Uebertritt  des
Praesens  in  die  schwache  Conjugation  stattgefunden  haben,  wie
bei  so  manchem  andern  starken  Verbum,  ohne  dass  passivische
Bedeutung  vorläge,  z.  B.  blöta.  Aber  das  hateka,  welches
Bugge  auf  dem  Lindholmer  Amulet  liest  und  durch  lieitik  übersetzt, ­
  Aarböger  1871,  S.  187,  1872,  S.  194,  ist  nach  Lesung
und  Deutung  viel  zu  zweifelhaft,  als  dass  es  zu  einem  Beweis
gegen  die  angesetzte  Form  und  gegen  die  Annahme,  dass  a  vorletzter ­
  Silbe  sich  in  I  noch  erhalten  habe  —  s.  das  überlieferte
arbingano  —  dienen  könnte.
Der  Inf.  hugassan  in  III  hugsa  ist  einem  vorgermanischen
-atjani  gegenüber  gestellt.  Es  beruht  dies  auf  Holtzmann’s
Beobachtung  Gramm.  1,  130,  dass  dem  nordischen  heilsa  (salutare),
  ags.  hälettan,  ahd.  lieilazjan  entspricht,  nicht  heilison,
ags.  hälsjan  (augurari),  das  nord.  durch  heilla  gegeben  wird.
S.  über  hoens  bei  ,i  ursprünglich  vor  der  letzten  Silbeh  Betreff
der  scheinbar  unterbliebenen  Lautverschiebung  im  got.  ags.
s.  Leo  Meyer  Got.  Sprache  §.  107.  Tj  kann  zu  s  nur  werden
über  ts,  ss.  Also  derselbe,  nur  weiter  fortgeführte  Process  wie
            
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