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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Hei  n  z  el.

und  Part.  S.  112,  Scherer  GDS.  S.  466,  Lyngby  Tidksrift  f.
phil.  10,  89.  Die  Inschriften  haben  in  I  after,  at'teR  und
ubaR  bewahrt,  welche  in  der  dritten  Periode  aptir  und  yfir
lauten.  Umlaut  hat  in  III  auch  fyrir,  daneben  aber  furir  und
undir.  Die  Partikeln  beharren  also  in  I  zum  Theil  wie  fadar
(N.  Sg.)  von  fadar  auf  «,  und  haben  in  III  i  ohne  Umlaut,  was
in  II,  der  Periode  der  Umlaute,  e  voraussetzen  lässt  —  undir,  furir
wie  fadir  in  III,  —  zum  Theil  haben  sie  in  I  bereits  e,  das  in
zweiter  Periode  i  ergeben  haben  muss,  da  III  Umlaut  zeigt,  eptir,
fyrir,  yfir.  Im  ahd.  werden  die  Partikeln  ganz  ähnlich  behandelt,
und  gerade  dieses  Schwanken  zwischen  a  und  i  gegenüber
dem  entschiedenen  Vorangehen,  welches  die  Partikeln  zeigen,
wenn  es  sich  um  die  Lautwandlung  i—e  handelt,  zwingt  dort
den  Weg,  welchen  die  Partikeln  von  a  nach  e,  i  zurücklegen,
nicht  als  Schwächung,  wie  die  Senkung  des  i  auf  e,  sondern
als  Färbung  im  eigentlichen  Sinne  anzusehen;  s.  Sitzungsberichte ­
  der  Wiener  Akademie  81,  121  f.
Vor  m  wird  a  schon  in  I  zu  u  geworden  sein.  Ein  ausdrückliches ­
  Zeugniss  mangelt  allerdings,  in  II  gestumli.  Aber
da  n  schwächer  auf  a  einwirkt  als  m,  fara  (Inf.  3.  PI.)  neben
förurn  (1.  PI.),  vor  n  aber  u  für  d  in  I  bezeugt  ist,  s.  oben
S.  376  (lalidun,  dürfen  wir  auch  bei  kurz  ci  vor  m  u  annehmen.
Vor  allem  aber  ist  der  «-Umlaut  nicht  über  die  zweite  Periode
hinaus  wirksam.  Es  ist  das  einfachste  die  Ursachen  desselben
in  I  anzunehmen;  s.  bei  II,  Vorbemerkung.
Der  Ansatz  -anbhims,  auch  für  die  «-Stämme,  soll  die  Entstehung ­
  des  m  für  bh  im  germ.,  slaw.,  lit.,  D.  PL,  im  slaw.,
lit.,  D.  Dual.  Instr.  Sg.  erklären.  Es  ist  das  Resultat  einer  bei
den  ««-Stämme  verständlichen  Assimilation  —  anbhims,  ambhins,
ammims,  amims  —  auf  die  vocalischen  Stämme  übertragen
worden.  —  Für  das  Vicariat  von  ««-Stämmen  und  vocalischen
bieten  sich  aus  dem  germanischen  die  Parallelen  des  G.  PI.
der  d-Stämme,  die  A.  Sg.  Masc.  der  «-Stämme  auf  -an  dar,  die
adjectivischen  wie  die  vereinzelten  nach  ahd.  gotan.  Die  got.
nord.  Dative  nach  abnam,  uxnam  hätten  dann  das  Suffix  an
zweimal,  oder  sind  einfach  Analogiebildungen,  da  man  neben
hanamr,  hanumr  doch  nicht  mehr  ababr,  oder  wegen  des  Casus
schwächster  Bildung,  des  G.  PL,  s.  unten  S.  382,  abnabr,  sagen
konnte;  vgl.  über  N.  PL  S.  374.
            
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