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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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374  Heinzei.
als  bei  -dt  begegnet  uns  die  dunklere  Färbung,  sondern  bei
ursprünglichem  Auslaut.

Fer  (1.  Sg.)  in  III  ist  natürlich  nur  eine  Analogieform:
fari  braucht  sogar  nie  wirklich  bestanden  zu  haben.  Vielleicht
ist  im  Medium  föru-mJc  die  ursprüngliche  Form  erhalten?
S.  Blomberg  Bidrag  tili  den  germaniska  omljudsläran  S.  67.
Handn  war  die  Urform  des  N.  Sg.  Masc.  der  ««-Stämme.
Aus  Jianans  wäre  in  III  zwar  nicht  liana  geworden,  wie  aus
armans  (A.  PI.)  arma,  s.  oben  S.  369,  371,  aber  hanann,  wie
aptann.  Vgl.  Leskien  Die  Declination  im  slavisch-litauischen
und  germanischen  S.  20:  Die  Endung  a  ist  für  I  in  Inschriften
bezeugt.  Vgl.  auch  finnisch  hertua  (hertugi),  Thomsen  a.  a.  O.
S.  106.
Ebenso  patdr  nicht  patars,  weil  dieses  in  III  nicht  -ir,
sondern  -arr  oder  vielleicht  -urr  ergeben  hätte,  wie  hamarr,
fi'öturr;  s.  Leskien  a.  a.  0.  S.  23  f.,  Scherer  GDS.  S.  316.
Vgl.  J.  Schmidt  Vocalismus  2,  241,  416.
Die  3.  Sg.  Pf.  Ind.  der  schwachen  Verba  geht  auf  einfaches ­
  -dt  in  der  Endung  -adhdt  zurück;  s.  Scherer  GDS.
S.  202  f.  Allerdings  ist  w(o)l’ta  auf  der  Etelhemer  Inschrift
nicht  ganz  sicher;  s.  Wimmer  Aarböger  1867,  S.  56,  —  und  die
Einanginschrift:  DagaR  tliaR  nmo(R)  faillido  kann  doch  mindestens ­
  auch  in  der  dritten  Person  abgefasst  sein,  —  gegen
Bugge  Forhandlinger  i  Videnskabs-Selskabet  i  Christiania  1872
(gedruckt  1873),  S.  325.  Nur  weil  die  zweite  Periode  den  Ausgang ­
  -e  aufweist,  säte,  und  die  dritte  Periode  tamdi  in  3.  Sg.,
tamda  in  1.  Sg.  zeigt,  sind  wir  berechtigt,  die  Möglichkeit
eines  vorgermanischen  Unterschiedes  -äm  1.  Sg.,  -dt  3.  Sg.  zur
Wahrscheinlichkeit  zu  erheben.  Das  -dt  der  3.  Sg.  Pf.  Ind.  kann
nicht  mit  dem  ablativischen  -dt  des  Adv.  zusammengefallen  sein.
Ueber  die  1.  Sg.  Prs.  Ind.  2.  Sg.  Imp.  der  schwachen  Verba,
welche  got.  ahd.  den  Stammcharakter  6  zeigen,  sowie  über  die
A.  Sg.  der  «-Stämme  vök  und  spaka  s.  oben  S.  373.
Dass  die  1.  Sg.  Pf.  Ind.  der  schwachen  Verba  den  Vocal
der  Wurzel  dhä  lang  erhalten  hat,  als  ö  von  übermässigem  «,
gegenüber  der  3.  Sg.  ■—  während  in  den  Veden  auch  die
3.  Sg.  der  Aoristformen  von  «-Wurzeln  zweisilbig  ausgesprochen
            
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