Ueber die Endsilben der altnordischen Sprache.
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abgestanden haben kann, wie denn die Gommorinsckrift II
die graphische Unterscheidung des Istabysteines nicht kennt.
Keinesfalls aber wurde ar in -wulAfAR ausgesprochen, wie
im neuisländisclien, als -ur. Auch hätte das nasalierte a des
A. Sg. mit dieser Geltung Umlaut wirken müssen, also in III
örm für arm ergeben.
Aber die Nasalierung war wohl facultativ. Die au-Stämme
müssen -am durch das Auslautgesetz ganz verloren haben.
Sonst wäre Tianan die Form des A. Sg. statt Jiana.
Dagegen scheinen die tar-Stämme -ä gehabt zu haben,
fadura (A.Sg.); s. unten ,a ursprünglich vor der letzten Silbe' I.
In der pronominalen Declination möchte ich weniger
Gewicht legen auf tliat in der archaisierenden Björketorper
Inschrift — s. Bugge Tidskrift f. ph. 7, 341 — als auf spakt
(N. A. Sg. Neut.) in III. Setzte man in I spakatä, II spakata
an, so hätten wir hier den einzigen Fall, dass a vorletzter
Silbe zugleich mit dem Vocal der letzten ausgefallen wäre,
s. hamars) hamar (G. A. Sg.) III. Es wird im altn. wie im westgermanischen
in I that, spakat gegolten haben. — Auch die
Ausnahme heictinn (A. Sg. Masc.) in III gegenüber gamlan beruht
wohl darauf, dass man bei sm-Ableitungen des Adj. nicht -arm
in I sprach, sondern -an.
Auch bei and-, i-, «-Stämmen zwingt nichts A. Sg. auf
-andä, -ü anzunehmen.
Ganz dieselbe Erhaltung eines nasalierten a gegenüber
einem Gesetze, das a letzter Silbe befehdet, in III; s. unten.
Der A. PI. der a-Stämme kann in I nicht anders als auf
nn ausgelautet haben. S wurde durch das consonantische Auslautgesetz
nicht angegriffen, aber dem n assimiliert, und a
fand vor dem vocalischen durch die Doppelconsonanz Schutz:
dagns armns, dagnr arrnnr, gagnn armnn wären undeutliche
Formen gewesen, dagans armans, daganr armanr I hätten
in III ann ergeben, wie aptanas in I aptanr, in III aptann.
Ebenso wurden die -ans behandelt, welche sich aus -anas nach
Eintritt des vocalischen Auslautgesetzes gebildet hatten, im
G. Sg. A. PI. der masc. ara-Stämme, — ähnlich -ans im G. Sg. A. PL
der dn-Stämme. Ueberliefert sind die G. Sg. Masc. Ketlian
Belland, Tkrawiugau Tanum, Igingon Stenstad; s. Wimmer
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