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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Pf  izm  aier.

in  einer  Hand  ein  Tuchbündel  hielt,  in  die  nämliche  Theebude.
  Da  jedoch  für  die  gewöhnlichen  Gäste  kein  Ruheplatz
war,  blieben  sie,  nicht  wissend,  was  sie  thun  sollten,  stehen.
O-sen,  welche  dieses  nicht  sehen  konnte,  sagte:  Der  Raum  ist
wohl  sehr  eng,  doch  wenn  es  euch  nicht  zuwider  ist,  so  ruhet
hier  aus.  —  Hiermit  rückte  sie  ein  wenig  auf  die  Seite.  Die
alte  Frau,  besonders  erfreut,  sagte:  Bei  eurer  Jugend  ein
liebenswürdiges  Wort!  Bei  mir  habe  es  sein  Bewenden.  Dieses
Mädchen  hier  ist  lange  Zeit  krank  gewesen.  Möget  ihr  eine
Weile  sie  an  eure  Seite  lassen.  —  Indem  sie  das  Mädchen
ausruhen  liess  und  sich  selbst  zur  Hälfte  niedersetzte,  sagte
sie:  Dieses  Bündel  wird  das  Sommerkleid  sein.  Da  auch  ich
ein  Sonnenkleid  mitgebracht  habe,  so  werde  ich,  obgleich  es
unartig  ist,  es  so  machen.
O-sen-ga  tsutsumi-to  kasane-oki  |  säte  itsu-ni  kawaranu  nigi
kana.  Wa-nami-mo  mu-so-zi-no  jowai-wa  ki-fure-do  |  ima-mo
odori-wa-  omo-sirosi.  Sare-do  sasu-ga-ni  tosi-ni  fadzi-te  \  kono
futa-tose-mari  mizari-si-ga  \  kore-no  viusume  saki-tsu  tosi-jori  \
nani-ioa-no  kata-ni  mija-dzukaje-se-si-ga  \  sugi-ni-si  ltoro-jori
najami  ari-te  \  ije-ni  kajeri-te  &  m  (fo-jb)-nasi  \  jb-jakii-ni
najami-mo  wokotari-si-ga  \  fisasi-buri-ni  odon-ivo  mi-tasi-to  |  iü-ga
mani-mani-ni  ^  (sita-dzi)-wa  suld  |  ivakaki  toki-ni-wa  waga
mure-no  |  —*  (itsi)-to  jobare-si  odori-no  (zio-dzu)  \  aivare
ko-joi-wa  te-wo  furi  te  \  mukasi-no  |  (siu-ren)-ivo  (siü)-ni
  simesan.  Ko-wa  mata  ai-dzu-no  ososci-wa.
Hiermit  legte  sie  es  über  das  Bündel  O-sen’s  und  sagte:
0  eine  niemals  veränderte  Lebhaftigkeit!  Ich  habe  das  sechzigste
Lebensjahr  überschritten,  doch  noch  jetzt  ist  der  Tanz  angenehm.
Indessen  schäme  ich  mich  doch  meiner  Jahre  und  habe  ihn
durch  diese  zwei  Jahre  nicht  gesehen.  Dieses  Mädchen  hier
verrichtete  in  früheren  Jahren  in  Nami-wa  den  Dienst  des
Palastes.  In  einer  verwichenen  Zeit  ward  sie  von  einem  Leiden
befallen.  Sie  kehrte  nach  Hause  zurück  und  pflegte  sich.  Ihr
Leiden  hat  sich  kaum  gebessert.  Indem  ich  schon  lange  Zeit
sagte,  dass  ich  den  Tanz  sehen  wolle,  findet  sie  daran  Gefallen.
In  ihrer  zarten  Jugend  war  sie  eine  geschickte  Tänzerin,
welche  in  ihrer  Schaar  die  Einzige  genannt  wurde.  Ach  heute
Abend  wird  sie  die  Hände  schwingen  und  ihre  ehemalige
            
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