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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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P  l  i  z  in  u  i  c  r.

mono  |  Jco-wa  mata  nasake-naki  mono-nite  |  tsumi-no  karo-lcaran
koto-wo  isamen-to-wa  sede  j  kimi-ni  koi-te  Jcano-farii-no  i-ioo  fittate  |
Mül-  (zib-guai)-no  siba-fu-ni  aje-naku  (tsiü)-si-owari-nu.
Der  Wirtli  legte  den  Strick,  den  er  zu  drehen  aufgehört
hatte,  weg  und  einen  zur  Seite  befindlichen  mit  Saft  gefärbten
Fächer  auf  das  Knie  stossend,  sagte  er:  ,Dieses  ist  zwar  eine
lange  Erzählung,  doch  ich  werde  es  in  Kürze  zu  Ohren  bringen.
Ich  bin  vor  mehr  als  zehn  Jahren  aus  einem  auswärtigen
Reiche  in  diese  Statthalterschaft  gekommen.  Wie  lange  es  vor
diesem  gewesen,  weiss  ich  nicht,  doch  von  jetzt  an  nahezu
zwanzig  Jahre  in  das  Ehemals  zurück  lebte  ein  Gebieter,  der
unter  dem  Namen  Jori-mori,  der  grosse  Stützende  von  der
Abtheilung  der  Krieger,  bekannt  war.  Dessen  geliebte  Nebenfrau ­
  hiess  Faru-no  I.  Dieselbe  hatte  —-  was  für  ein  Unglücksgott ­
  wird  sie  des  AVeges  geführt  haben?  einen  Buhlen,  mit  dem
sie  heimlich  verkehrte.  Der  Gebieter,  der  dieses  erfuhr,  wurde
sehr  zornig  und  wollte  sie  plötzlich  niederhauen.  Der  damalige
Inhaber  der  Macht  war  ein  Mann  Namens  Sa-c-mon  Kazu-sada.
Dieser,  auch  ein  gefühlloser  Mensch,  richtete,  ohne  vorzustellen, ­
  dass  das  Verbrechen  leicht  sein  werde,  an  den  Gebieter
die  Bitte,  zog  jene  Faru-no  I  mit  sich  und  tödtete  sie  auf  dem
Rasenplatze  ausserhalb  der  Feste  auf  unglückselige  Weise'.
Sono  fima-ni  kokoro-kiki-taru  mono  ari-te  \  kano  faru-no  i
fara-ni  umare-tam'o  |  ^  |||  (san-sai)-no  waka-gim[  (tsukiwaka)-to
  ijeru-wo  \  nani-mono-ka  ubai-kakuse-si-wo  |  kazu-sada
tatsi-kajette  kore-wo  kiki  |  sute-oki-gatasi-to-ja  omoi-ken  \  waka-ga
(si'o-si)-wo  tadasazun-ba  |  notsi  kanarazu  kui  aran  nado
sama-zama-ni  sakasira-goto-si,  |  isui-ni  kimi-ni  koi-te  kuni-wo  idesi-wa
  |  faja  to-mari  nana-ja-tose  j  ima-ni  kazu-sada  kajeri-konutva
  |  ^  (ten)  sono  ^  (zan-nin)-wo  nikumi-tamai  \
(tö-vo)-ni  tore-  Tfß  (si)-se-si  naran.
,Unterdessen  gab  es  einen  scharfsinnigen  Menschen,  indem
den  von  jener  Faru-no  I  geborenen  dreijährigen  jungen  Gebieter
Tsuki-waka  irgend  Jemand  raubte  und  versteckte.  Als  Kazusada
  zurückkehrte  und  dieses  hörte,  mochte  er  glauben,  dass
man  die  Sache  nicht  auf  sich  beruhen  lassen  könne.  Er  führte
allerhand  glatte  Reden  und  sagte,  wenn  man  nicht  ausfindig
mache,  ob  Waka  am  Leben  oder  todt  sei,  werde  man  es  später
            
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