Htnne-Studien. I.
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gewöhnlich begleitet durch die sensible aber vage Vorstellung
von einer dieser Thatsachen oder Individuen/ 1 ,Allein diese Vorstellung
ist nicht die allgemeine und abstracte Idee, sie ist milderen
Begleitung, .... meine abstracte Idee ist vollkommen klar
und bestimmt/ 2 jene Vorstellung hingegen ist nur ,ein Residuum
der zahlreichen abgeschwächten und verworrenen Erinnerungen'.
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Was hier aus Taine’s von Tautologien keineswegs freier
Darstellung hervorgehoben ist, genügt wohl, um über seine
Stellung in der Abstractionscontroverse nicht den leisesten
Zweifel übrig zu lassen. Wir haben einen Nominalismus vor
uns, der weiter geht, als heute irg’end ein anderer namhafter
Vertreter dieser Richtung zu billigen geneigt sein dürfte, —
weiter auch als der David Hume’s, der bei aller Verwandtschaft
mit der Taine’schen Ansicht doch nie die Namen mit den
abstracten oder allgemeinen Ideen kurzweg identificirt hat.
Das gilt zunächst natürlich nur von Taine, dem Verfasser
des Buches ,De l’intelligence'; wie sich damit die allem Anscheine
nach gerade entgegengesetzten Aeusserungen des Autors
des ,Positivisme anglais' vereinigen lassen, darüber wird nicht
leicht eine Hypothese aufzustellen sein. Liegt zwischen den
Jahren 1864 und 1870 keine Meinungsänderung von Seiten
Taine’s, so ist es immerhin nicht ohne ein eigentümliches Interesse,
in dem im erstgenannten Jahre verfassten Buche den
Nominalisten Taine gegen den angeblichen Nominalismus des
Conceptualisten J. St. Mill polemisiren zu sehen. —
Nur Beiträge zur Geschichte des englischen Nominalismus
zu liefern, war die Aufgabe dieser Schrift, — nicht eine
Geschichte desselben; aber auch die wenigen hier beigebrachten
Daten werden hinreichen, uns vor dem Vorwurfe zu
bewahren, als wäre Hume’s Abstractionstheorie an sich und in
ihren Consequenzen etwas Ueberwundenes und daher eine eingehende
Prüfung derselben nicht mehr gerechtfertigt. Aber
1 Bd. II S. 241, vergl. auch das Folgende, in der Hauptsache nur eine
Wiederholung des schon im ersten Bande Gesagten.
2 Bd. II S. 243.
3 ibid. S. 229.
Sitzuugaher. d. phil.-liist. CI. LXXXVU. Bd. I. Hft.
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