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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Toraaschek.

Massagetis  et  Dahis  regionum  confinio  adiunctus,  misit  qui
facturum  imperata  pollicerentur;  Arr.  IV  15:  <I>apaa[j,dvY)?  6
Xtopacp.twv  ßaaiXeu?  d<pr/.sTO  Trap’  ’Akeijaväpov  ?uv  bnrsuor  ’/fiJoi?  y.ai
Tteviay.oai'otp-  e<pa<r/.£  os  cpopo?  oaeiv  tu  ts  Kok/m  ysvei  y.ai  Tal?  -puvai!;i
xat?  ’ApaLGTt.  Er  hatte  also,  wahrscheinlich  in  Folge  von  Handelsbeziehungen, ­
  Kunde  von  den  Völkerschaften  des  Kaukasus  und
den  Sarmato-Alanen,  deren  Weiber  als  sehr  kriegerisch  geschildert ­
  werden.  In  der  römischen  Zeit  werden  die  Chorasmier
nur  selten  genannt;  auf  der  Augusteischen  Weltkarte  waren  die
Chorasmii  am  unteren  Oxus  in  der  Nachbarschaft  der  MASSA-GETAE-
  PASICAE-  DAHAE  und  DERBICCAE  (Var.  DER-VICAE,
  DREVICES,  etc.  ,quorum  medios  finis  secat  Oxus
amnis';  vgl.  baktr.  driwika  ,Bettelhaftigkeit,  Arrnuth';  zu  unterscheiden ­
  sind  die  Ap£ßux,s?,  die  Ptolemaeus  in  Medien  ansetzt,  und
von  denen  eine  Spur  in  dem  Derfek-dagh  in  Dailemän  voi'handen
ist)  verzeichnet.  Auch  in  armenischen  Schriftwerken  begegnen
die  Khrazmiq.  Die  weitere  Geschichte  und  Topographie  dieses
Culturgebietes  ist  von  Sachau  und  Lerch  erschöpfend  dargethan.

Als  Mittelpunkt  eines  zu  Khang  oder  Sogdiana  gehörigen
Reiches  begegnet  uns  in  den  sinischen  Nachrichten  aus  dem
sechsten  und  siebenten  Jahrhundert  der  Name  Na-se-po  (oder
Na-si-ptto)  ;  ausser  diesem  Namen  und  der  Bemerkung,  dass
daselbst  gleichfalls  Herrscher,  welche  von  Sao-wfi  abzustammen
sich  rühmten,  ihren  Sitz  hatten,  findet  sich  keine  weitere,  in’s
Einzelne  gehende  Notiz  über  dieses  Fürstenthum.  Erst  die
Araber  ziehen  den  Ort  wieder  aus  dem  Dunkel  hervor.  In
seiner  Geschichte  der  Eroberungen  erzählt  Balädhorl,  dass  im
Jahre  89  d.  PI.,  nachdem  Bäikand  und  Bukhärä  in  die  Hände
der  Gläubigen  gefallen  waren,  Qotaiba  den  Gaihün  nochmals
überschritt  und  ohne  Schwertstreich  ausser  einigen  Cantonen
von  Soghd  Kiss  und  das  gegen  die  bukharische  Wüste  hin
gelegene  Territorium  von  Nasaf  einnahm,  worauf  er  nach
Bukhärä  und  über  den  Fluss  zurück  nach  Marw  zog;  im
Jahre  91  d.  H.  wurden  Kiss  und  Nasaf  von  neuem  in  Besitz
genommen  ;  auch  in  den  späteren  Kämpfen  mit  den  Khäqänen
der  Türken  geschieht  beider  Orte  Erwähnung.  Yäqüt  hat  über
Nasaf  (i_ft.«ö)  folgende  Daten:  ,Nasaf  ist  eine  grosse  Stadt,  reich
            
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