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Toraas cliek.
von Bukhärä, vor Alters den Namen Vaidhika (von baktr.
vaidlii ,Bewässerung“ väidbi ,Fluss 1 ) geführt hat und dass
daraus in späterer Aussprache Betik entstanden ist. Vielleicht
ist eine Spur dieser Benennung in einem Orte, welchen Moqaddasi
als zu Bukhärä gehörig anführt, erhalten, nämlich,
wenn die Lesung richtig ist, in Dü-bedek (iJAj^O). Jedenfalls
hat diese Darlegung mehr Gewähr, als wenn wir vermuthen
würden, Fa-ti sei in direct westlicher Richtung von Bokhärä
in dem gegen Khwärizm hin sich erstreckenden Steppengebiete
anzusetzen, in einem Territorium, worin selbst die arabischen
Geographen nur vereinzelte Ribät’s (z. B. Ribät Täi JaUj,
Sürükh Remel Ribät Toghän ^lais etc. bei Moqaddasi)
anführen und für ein Culturgebiet sicher kein Platz
ist. Man könnte sich darauf berufen, dass in einer früheren
Zeitepoche der Westen Bukhärä’s gesegnetere, mit Wasseradern
erfüllte Culturstriche enthalten haben mochte, wie denn
noch jetzt zeitweilig Ueberreste alter bedeutender Canäle in
den versandeten Strecken der Kyzil-qümwüste zu Tage treten.
Auch ist bei Aman die Rede von einer in Westsogdiana an
der Grenze der Steppe gelegenen Veste Bayat (vgl. pers. bägh
,Garten 1 , LiAj Bäghwä, alter Ort in Dahistän zwischen Faräwä
und Nisä), bei welcher Spitamones mit 3000 massagetischen
Reitern in Sogd einbrach, (IV 17, 4): sc Ihyz: (unus Codex
l'aßdc, wobei man an Gäu des Vendldäd erinnert wird), -/wptov
r?jc EoySt<x'/rj<;- cyupov, b p.sOopiu x'ij; xs SoyS'-avoiv yijs y.a! vrfi Maaoa-•fcxOv
Sy.uOwv (py.icpivov; die Nennung der Massageten macht es
jedoch wahrscheinlich, dass wir diese Veste mehr nordwestlich,
etwa bei dem späteren Nur (j. Nürätä, nördlich von Karimniya,
im Aq-tau), suchen müssen. Auch ist zu bedenken, dass die
Zeit Hiuan-Thsang’s nicht gar zu weit der arabischen Epoche
entrückt ist und dass die Cultursitze, welche der sinische Pilger
sonst anführt, sämmtlich auch bei den arabischen Geographen
sich nachweisen lassen. — MoqaddasI führt zahlreiche Oxusübergänge
an; nach Tarmidh, Kalif und Kerkera (j. Kerki)
folgen bei ihm Ribät, Khawärän, Sar, Nü-wai'dhä (sAp A-, ,wo
die Leute von Samarkand über den Fluss setzen 1 ; ein Name,
der auffallend zu Fa-ti und dem von uns statuirten Vaidhika
stimmt; vgl. Nü-wai'zä s»jBurg bei Sirakhs, und obiges
ij?), dann noch drei andere, ferner Firabr und Ämül,