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Tomasch ek.
selbe, welcher den Zotbil von Kabul bekämpfte, den Gaihun
überschritten und Bai'kand, dessen König nach Samarkand geflohen
war, und hierauf ganz Bokharä eingenommen haben;
sein Nachfolger, Muhallab, soll seinen Sohn Habib gegen Kess
und gegen Bokharä, dessen König 40.000 Bewaffnete entgegenstellen
konnte, geschickt haben (a. H. 80—82). Dauernde
Erfolge errang aber erst der Wall Qotaiba ben Muslim, der
nach Unterwerfung des Fürsten von Bädeghes, Nlzek, a. H. 87
bei Zamm über den Gaihun setzte, und nach einem glücklichen
Treffen mit den Türken, welche von Soghd Succurs erhalten
hatten, und nach kurzer Belagerung Bai'kand (tkäxo), ,eine
grosse und schöne Stadt zwischen dem Gaihun und der Hauptstadt
Bokharä, von letzterer nur einen grossen Tagmarsch entfernt',
einnahm. Alle Bewohner derselben wurden ausgerottet,
eine ungeheure Beute fiel den Siegern in die Hände, darunter
auch jener goldene Götze. Ein grosser Theil der männlichen
Bevölkerung soll sich indess damals nicht in der Stadt, sondern
Handels halber auswärts befunden haben; es waren dies wahrscheinlich
die Kes-kusän, die weder Einheimische noch Araber,
weder Feueranbeter noch Moslim, sondern Buddhaverehrer
waren, sich zumeist mit Handel beschäftigten und in ganz
Bukhärä in grossem Ansehen standen (Vämbery S. 17) — also
Nachkommen der Kuschanen und der Ephthaliten. Sie bauten
sich später, als die Araber das Land beherrschten, neue Ansiedlungen,
namentlich bei Bokharä, und lebten in Frieden als
wohlhabende Kaufleute. Noch unter den Arabern hiess Bai'kand
,die Stadt der Kaufleute', und es herrschte daselbst ein lebhafter
Waarenverkehr bis zum Westmeer und bis Sin anderseits;
darum sagt auch der Verfasser des Kitäb-al-'iqlim (über elimatum) :
,eine jede Stadt Mawerä’lnahar’s hat Saatfelder -und Dörfer, nur
nicht Bai'kand; hier sind nur Bazare und Stationsgebäude
(Hotels), deren Zahl an tausend beträgt; doch hat es Festungsmauern'.
— Qotaiba nahm hierauf (a. H. 88) Nümeskath
(t^jCwjo^j, falsche Lesart j oder «.j' Tümuskath)
ein, d. i. die Stadt Bokharä mit älterem Namen, nachdem die
Einwohner freiwillige Unterwerfung und Zahlung eines grossen
Tributes angeboten hatten; ferner zog er vor Raumethan
^.aaa/o.Ü, falsche Lesarten üaaaaU ^.aaVo^I und im
Ta’nkh-T- Narsakhl ^aLo!^), dessen Bewohner sich gleichfalls