Centralasiatisclie Studien. I.
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sont appeles Ce-kie'i. Ce-kiei, en langue du royaume du rnilieu,
signifie guerrier'. Es ist dann weiter die Rede von Gesandtschaften
und Tributleistungen an den sinischen Hof, namentlich
zu jener Zeit, wo nach Unterjochung der westlichen Türken
Sogdiana in ein sinisches Gouvernement (Khang-kiü tu-tu-fu)
umgewandelt wurde; von dem damaligen Fürsten in ’An heisst
es, dass dessen Familie bereits zweiundzwanzig Generationen
sich im Besitze der Herrschaft befinde. Handelsleute aus allen
Ländern kamen hier zusammen. In der That findet sich Pu-ho
oder Pu-huo als Station auf der mittleren Route jener drei
Handelsstrassen genannt, welche der sinische General Pei-kiü
in seiner ,Geschichte und geographisch-statistischen Beschreibung
der Westländer' (um 607 n. Chr.) nach Erkundigungen aus
dem Munde der Kaufleute statuiert hat; diese mittlere Route
führte durch das Ui'gurenland Kao-cang, über Su-le (Kasgar)
und einen Pass des Tsong-ling, dann weiter über Fo-lian
(Farghäna) Khang und Ho, endlich durch Gross- und Klein-’An
nach dem Königreiche Mu (Marw) und so nach Po-sse
(Parga); sie fällt zusammen mit der alten Handelsstrasse nach
Serike. Was nun den Namen Pu-no betrifft, so ist er offenbar
auf den Lautcomplex Bukhär (collect. Plur. Bukhärä, Bukhäräi)
zurückzuführen; diese Bezeichnung der Hauptstadt ist jedoch
nicht die älteste, sondern datirt aus der haitalischen Epoche,
in welcher der Buddhacultus der herrschende war. Denn es
wird ausdrücklich berichtet (Niqbi ben Massud, bei Silvestre
de Sacy, Notices et Extraits des Manuscrits, II p. 384): ,Bukhärä
antiquioribus temporibus vocata est (Nü)meg-kath; et bukhär
lingua idololatrorum Catayae et Uighuriae significat templum
idolorunfl; und in der That finden wir auch im Mongolischen,
das die buddhistische Terminologie am getreuesten bewahrt
hat, die an bukhär sich anschliessende Form bu^ar kiyit =
skr. vihära caitya ,cella eremitica'; das sin. pu-ho ist also eine
Variante für pi-ho-lo, skr. vihära ,locus secretus, claustrum
s. templum buddhisticum'. Die Hayätila haben somit dem
indischen Worte vihära dieselbe Form gegeben, wie später die
Uighuren und Mongolen, während sonst dafür auf iranischem
Boden die Form belnir einzutreten pflegt; vgl. Nau-behär,
der Klostersitz des buddhistischen Hohenpriestergeschlechtes
der Barmakiden in Balkh (Yäqüt s. v.), ferner Sä-behär