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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Tomasche  k.

1  Parasange  höher  hinauf,  Madiyangekath;  und  endlich  gelangte ­
  man  nach  Nur  im  Gebirge.  Gegenwärtig  führt  auch
ein  Weg  nach  Westen,  nach  Ghugduwän  und  Wardänzl,  Ortschaften, ­
  die  zu  Bokhärä  gehören.

Ueber  Bukhärä,  das  in  neuerer  Zeit  die  Aufmerksamkeit
der  politischen  und  wissenschaftlichen  Welt  in  eben  so  hohem
Grade  auf  sich  gezogen  hat,  wie  Kblwa  oder  Khwärizm,  dürfen
wir  uns  kürzer  fassen,  da  wir  über  diesen  alten  Cultursitz
ausreichende  Berichte  aus  der  Sämänidenzeit  sowohl  wie  aus
allen  nachfolgenden  geschichtlichen  Epochen  besitzen;  wir  verweisen ­
  in  dieser  Beziehung  auf  das  Werk  des  unternehmenden
und  verdienstvollen  Reisenden  Hermann  Vämbery  ,Geschichte
Bochara’s,  Stuttgart  1872,  zwei  Bände'.  Die  wissenschaftliche
Kritik  hat  dieser  Arbeit,  allerdings  mit  Recht,  den  einen  Mangel
vorgeworfen,  dass  darin  die  ältesten  Zeiten,  die  iranische,  die
makedonische,  die  hunnisch-haitalische,  ja  selbst  die  arabische,
gar  nicht  oder  doch  in  unzureichender  Weise  berücksichtigt
sind;  aber  man  muss  bedenken,  dass  es  einerseits  nicht  in  der
Absicht  des  Verfassers  lag  die  zendischen,  griechischen,  sinischen
und  arabischen  Berichte  zu  sammeln  und  einer  vergleichenden
Prüfung  zu  unterziehen,  und  dass  anderseits,  was  speciell  die
Stadt  Bukhärä  betrifft,  die  Nachrichten  aus  der  vorislamitischen
Zeit,  wie  wir  gleich  sehen  werden,  höchst  spärlich  diessen.
,Le  royaume  de  Pv-iio  a  de  seize  ä  dix-sept
Cents  li  de  tour.  II  est  allonge  de  Test  ä  honest  et  resserre  du
sud  au  nord.  Sous  le  rapport  des  produits  du  sol  et  des
moeurs  des  habitants,  il  ressemble  au  royaume  de  Sa-mo-kian'.
So  der  kurze  Artikel  im  Si-yü-ki.  Etwas  mehr  bietet  die
Sammlung  Ma-tuan-lin’s.  Wir  lesen  darin  (Nouv.  mel.  asiat.
I  p.  231):  ,Le  pays  de  ’An,  aussi  nomme  Pv-i-io,  est  celui  qu’on
nommait  Niev-mi  au  temps  des  premiers  ’Wei'.  Du  cöte  du
nord-est,  il  est  ä  cent  li  (sic)  du  ’An  oriental  (Tong-’An,  Ho-han);
et  du  cöte  du  sud-ouest,  a  la  meme  distance  de  Pi.  Il  est  borne
ä  honest  par  le  cours  de  fleuve  U-hiü  (Vch,  Oxus).  La  capitale
est  la  ville  d’A-lan-mi.  C’est  un  petit  etat  du  Ivhang-kiii,  et
l’ancien  pays  du  roi  de  Ki.  On  y  compte  quarante  grandes
villes  et  un  millier  de  hameaux.  Les  soldats  les  plus  courageux
            
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