Centralasiatisclie Studien. I.
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Berichten und Umschreibungen zur Genüge erhellt, vielmehr
Kosäniya, Kusäniya lautete. Die Distanzangaben der arabischen
Itinerai’ien und der sinischen Berichte führen uns nach dem
heutigen Kattah-qurghän. Indess machen wir auch auf eine
östlich von Katyrci und nördlich vom Hauptflussbett gelegene
Localität Kasan aufmerksam, welche Ruinen eines alten Schlosses
enthalten soll, und empfehlen russischen Gelehrten die archäologische
Durchforschung dieses Gebietes. Und so hätten wir
denn das Alterthum dieser wichtigen Position von Sogd,
Kiü-soang-ni-kia, worin zuerst Reinaud (Memoire sur Finde
p. 82, 163) Kosäniya der Araber wieder erkannt hat, ausführlich
dargelegt.
,Quand on a quitte ce royaume', fährt Hiuan-Thsang in
seinem Si-yü-ki fort, ,ä une distänce d’environ deux Cents li ti
l’ouest, on arrive au royaume de Ho-han. Le royaume de
Ho-iian a environ mille li de tour. Sous le rapport
des produits du sol et des meeurs, il ressemble au royaume
de Sa-mo-kian. Quand on a quitte ce royaume, a une distänce
d’environ quatre Cents li a l’ouest, on arrive au royaume de
Pu-hob Hier wollen wir gleich bemerken, dass der Name
des Reiches mit einer geringen Veränderung in der ersten
Hälfte (fjlg) Kie-han lautet und dass beide Schreibweisen,
allen Analogien zu Folge, auf einen Lautcomplex wie Garghän
oder Karqän zurückweisen. Nach Hoei-li, Ma-tuan-lin und der
Karte vom Jahre 1710 hiess dieses Reich auch Tonos-’an, ,le
pays des 'An orientaux' und Siao-’An ,le petit 'An', und lag
südlich vom Na-mi sui; es hatte zwanzig Städte und hundert
kleinere Ortschaften. Nach der Umgestaltung von Khang-kiü
in ein sinisches Vasallenreich, etwa um 656, wurde Tong-’an
unter dem Namen Mu-lan ceu in das sinische Gouvernement
einbezogen, der Fürst Sao-wu pi-si fügte sich der sinischen
Oberherrlichkeit, Plo-han cing ward damals auch Yo-kin genannt.
Da Pu-ho unstreitig Bukhär gleichzusetzen ist, so
müssen wir Garghana oder Karqäna auf der Sogdstrasse zwischen
Bukhärä und Katty-qurghän suchen; wir verfolgen also das
Itinerar, welches die arabischen Geographen bieten. Auf Bukhärä
folgt bei ihnen nach 4 Parasangen Sorgh (cj*) mit einer
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