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Tomasche k.
Glück, meist aber unglücklich gekämpft haben, begegnen am
häufigsten die Namen Ouvvoi Kaoia-^vot (z. B. bei Jo. Mala las,
Hermes VI. Bd. S. 327) und Oövvsi KiSaprtat; letztere führen
diesen Namen entweder von ihrer turbanähnlichen Kopfbekleidung
(yaoapu;■ kiXoq ßasiXnw? ov y.ai xtapav Hesych.; hebr. keter,
armen, klioji') oder von einem ihrer Hauptsitze Kidar oder
Kedr LdS, Var. ^<Xä5) im Gebiet Bäräb (ot^U) am
unteren Jaxartes. Andere wichtige Bollwerke waren Topya oder
Fopvo), d. i., nach Sachau, Urva des Awesta oder, wie bereits
Deguignes erkannt hat, das spätere Gorgang (arab. Gorgäniya,
türk. Urgeng, auf mittelalterlichen Karten Organcia), ferner
By.Xy.Yav. d. i. KhwärizmI-kath, welches in der Nähe des Berges
Balgän gelegen war. Einer der mächtigsten Hunnenfürsten
Khüinawäz besass nicht nur Khwärizm, sondern auch
Soghd, alle Lande der Kusanen, Bädakhsän, Takhyristan,
Gargistän, Marw und Bädeghes; eine grosse Anzahl kleinerer
Fürsten war ihm tributär. Im Besitze des zwischen Harät und
Marw al-rüd gelegenen Bezirkes Bädeghes (baktr. Väitigaegö)
können die Hunnen allerdings nur zur Zeit ihrer höchsten Macht
gewesen sein; der Vorort Bawan, Baün, Bün (^^j), auch Blna
(jUjo) genannt, heisst (bei Yäqüt) ausdrücklich eine Capitale
der Hayätila, und noch a. H. 84—90 herrscht hier ein fast
unabhängiger Fürst Nizek (pers.,Lanze'); auch der Sar (,König')
des benachbarten Berggebietes von Gliarsistän, der in Basin
seinen Sitz hatte, war den Hayätila zeitweilig tributpflichtig.
Die arabischen Geographen, vornehmlich Moqaddasi,
rechnen im Gegensatz zuKhuräsän und dem westlichen Khwärizm,
alles Land jenseit des Gaihün zu Haitäl, namentlich Bokhärä,
Samarqand, Khogenda sammt Nasaf, Kass und Saghäniyän;
Khwärizm selbst zerfiel, nach Moqaddasi, in zwei der Sprache
und den Sitten nach ganz verschiedene Theile, das haitalische
mit der am Ostufer des Gaihun gelegenen Hauptstadt Khwärizmiya-käth,
und das khuräsänische mit Gorgäniya. Da'qäl, der
Genealogist, redet von zwei Brüdern, Khuräsän und Haitäl,
Söhnen des 'Alam ben Sam ben Noah, von denen Haitäl der
Ahnherr des beläd al-Hayätila wurde. Täbäri versichert, haitäl
bedeute in der Sprache von Bokhärä einen ,Tapferen'. Wir
wollen uns hier nicht in weitläufigen Untersuchungen ergehen,
welche von den überlieferten Namensformen, ob arab. Haitäl