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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Toraaschck.

a  de  quatorze  a  quinze  Cents  li  de  tour;  il  est  resserre  de  Test
ä  l’ouest  et  allonge  du  sud  au  nord.  Sous  le  rapport  des
produits  du  sol  et  des  moaurs,  il  ressemble  au  royaume  de
Sa-mo-kien‘.  Der  Name  Kiü-soang-ni-kia  kann  allen  Analogieen
zufolge  nicht  anders  umschrieben  werden  als  mit  Küsäni-kath
d.  i.  ,Kusanensitz £ ,  zumal  wenn  wir  noch  die  Thatsache  berücksichtigen, ­
  dass  die  sinische  Regierung  um  655,  nach  Unterwerfung ­
  der  westlichen  Türken  und  gleichzeitig  mit  der  Organisirung
  von  Khang,  auch  aus  diesem  Fürstenthum  einen
Vasallenstaat  bildete,  welcher  die  Bezeichnung  Kuei-soang-ceu
(,arrondissement  de  Kue'i-soang'  Abel-Remusat  I  p.  237  suiv.)
führte.  Kue'i-soang  hiess  einer  der  fünf  Stämme  der  Yue-ti
(Fo-kue-ki  p.  83,  Deguignes  I,  2  p.  LXXXIX);  der  Vorort
desselben  war  Hu-tsao,  welche  Benennung  fast  wie  eine  Combination
  von  Hu  (d.  i.  Ho  oder  Gawa)  und  von  Tsao  (Osrüsene,
Kapötana,  Istlkhan)  erscheint.  Es  wird  aber  berichtet,  dass
dieser  Stamm  ungefähr  um  16  n.  Chr.  unter  dem  Fürsten
Kübüko  (sin.  Kieu-tsieu-kio),  der  von  Lassen  (Ind.  Alterth.
II.  Bd.  2.  A.  p.  372,  819)  dem  BACIAEYC  OIIMO  KAATICHC
gleichgestellt  wird,  die  Obmacht  über  die  vier  anderen  Stämme
der  Yue-ti,  nämlich  Hieu-mi,  Soang-mi,  Hi-tün  und  Kao-fu  oder
Tu-mi,  errungen  und  dass  der  Sieger  den  Dynastienamen  Kue'isoang
  oder  Kusan  angenommen  habe,  wobei  zu  beachten,  dass
der  Name  sich  bereits  in  den  arianischen  Legenden  der  Münzen
eines  früheren  Fürsten  der  Yue-ti,  nämlich  des  KOZOl'AO
KAA<E>ICIIC  (arian.  kugala  kasasa  kusana  yarugasa  dharmathidasa)
vortindet  und  dass  auch  der  mächtige  KANIIPKI  oder  Kaniska,
welcher  um  10—40  n.  Chr.  in  Purusa-pura  und  Kagnnra
herrschte,  sich  mahä-räga  des  Volkes  Gusang  genannt  haben
soll  (A.  Cunningham,  J.  of  the  As.  soc.  of  Beng.  XVII  p.  20).
Mit  Unrecht  wird  jedoch  der  auf  den  Münzen  so  häufige  Ausdruck ­
  KOPANO  mit  Kusana  in  Verbindung  gebracht,  auch  kann
OHMO  oder  OOMHN  auf  den  Münzen  des  Kadphises  II.  nicht
den  Stamm  Hieu-mi  oder  dessen  Vorort  Ho-me  bedeuten.  Was
aber  Küsän  ursprünglich  bedeutete,  ob  etwa  ^odtschläger',
von  baktr.  kus,  neupers.  kustan  ,tödten‘,  oder  ,kraftvoll,  mächtig,
kühn',  uigur.  kübin,  berem.  kostan  (von  osm.  küc,  güc,  jak.  küs,
mandz.  y_osun  ,Kraft,  Gewalt'),  weiss  Niemand.  Da  die  Yue-ti
anfänglich  Sogdiana  besassen,  wie  denn  noch  später  die  Fürsten
            
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