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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Tomasch  ek.

p.  237)  berichtet  über  dieses  Reich:  ,il  y  a  ä  Fest  du  Tsao
d’occident  et  au  nord  de  Samarkand  une  division  du  pays  de
Tsao  qu’on  nomme  moyenne.  Le  roi  fait  sa  residence  -dans  la
ville  de  Kia-ti-cin.  Les  habitants  sont  grands  de  tadle  et  tres
belliqueux'.  Die  an  Canälen  so  reiche  Mittellandschaft  nördlich ­
  von  Samarkand  ist  das  ,grosse  Sogd',  Soghd-i-kalän  der
persischen.  Schriftwerke;  daselbst  wird  eine  ziemliche  Menge
von  festen  und  offenen  Ortschaften  erwähnt,  z.  B.  Khoga-didär,
Wadhär  (jlö^)  ,der  Rücken  von  Soghd',  Mürdän
Ribat-mulq,  ferner  Slräz  (^Ija.co),  einer  der  häufigst  genannten
Orte,  nach  Yäqüt  4  Parasangen  nördlich  von  Samarkand,  doch
schon  zu  Bäber’s  Zeiten  in  Ruinen  liegend  (I  p.  82),  nahe
dabei  Käbld,  ferner  Saqrüge  und  'All-abäd,  Khüb-kent  und
Qara-kent,  u.  a.  Da  es  uns  gelang,  Kuputana  sogar  noch  in
der  Gegenwart  nachzuweisen,  so  müsste  es  uns  Wunder  nehmen,
wenn  nicht  auch  die  arabischen  Geographen  dieser  Position
gedächten.  Vivien  de  Saint-Martin  (Memoire  analytique  etc.
p.  281)  verweist  auf  Kebud-mehe-ket,  eine  Localität  von  Sogd
auf  der  rechten  oder  nördlichen  Seite  des  Flusses  bei  Ibn-Hawqal
  und  Istakhri  (Oriental  Geography,  p.  Ouseley  p.  279),
unter  der  Voraussetzung  natürlich,  dass  die  Leseart  einer
Correctur  bedürfe.  In  der  That  muss  für  oder
bis  wohin  von  Samarkand  aus  4  Parasangen  gezählt
werden,  gelesen  werden  und  denn  nach
Yäqüt  ist  Ivabüdhange-kat  ,eine  2  Parasangen  (siq!  s.
4  Parasangen)  von  Samarqand  entfernte  Landschaft,  ein  bebauter ­
  rostäq  mit  der  Stadt  Langü'kath  und
Gaihani  nennt  Kabüdhange-kat  ,den  Unterleib  von  Soghdh  Dass
Kabüdang  eine  sogdianische  Vulgärform  für  das  ältere  Kapötana
war,  wozu  noch  das  türkische  Appellativum  kath  (,Sitz,  Residenz') ­
  hinzutrat,  ist  nicht  zu  bezweifeln;  in  welchem  Verhältniss
  jedoch  dieser  Name  zu  dem  von  Yäqüt  angeführten
Langü'kath  und  zu  dem  von  Ma-tuan-lin  angegebenen  Kia-ti-cin
gestanden  haben  mochte,  ist  schwer  zu  sagen;  von  wichtigeren
Ortschaften  auf  diesem  Gebiete  führen  wir  aus  den  heutigen
Karten  noch  an,  Dagbit  am  Aq-daryä,  Clläk,  Guma’a-bazar,
Yangi-qurghän  (auf  der  Süzän-ghirän-Passage),  Sarailyk  (bei
Gubdan),  Sirin-kent,  Khoba,  Aq-täpä  (am  Canale  Tailan)  und
Yam-bai  (am  Bes-aryk  oder  den  ,fünf  Canälen',  nordöstlich
            
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