Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

124

T  o  m  ii  s  c  h  e  k.  •

Kharqäna  (ajLsy~>)  nach  ZämTn  (^a.*!^)  9  Farsangen;  von  da
nach  Säbät  (JaLLw)  4  Farsangen;  von  da.über  Ür-kand  und
Süwa-kath  (oder  Säwa-kath)  nach  Khogenda  zwei  Tage  oder
10  Farsangen.  Von  Säbät  nach  der  Hauptstadt  von  Osrüsene
3  (Variente  9)  Farsangen;  von  da  über  Kür-kath  (ö*Xp^5,  Var.
und  'Araq  (ojä)  nach  Khogenda  7  Farsangen.  Von
der  Hauptstadt  nach  Asbäm-kath  (cyXölxAut)  oder  dem  heutigen
Asfänah  an  der  Grenze  von  Farghäna  9  Farsangen.  Von  ZämTn
führt  ein  Weg  nach  Task  and  über  Yäm  und  Khäst  (oxAb~*;  Var.
Khawast,  Khawüs,  Khäs  etc.).  Ausserdem  werden  genannt
Marsminda  (sA-a+^xi),  Dah-kath  (cAii)),  Büg-kath  (o«.X=»^.j)
und  andere  Orte  mit  zweifelhaften  Lesarten.  Von  Belang  ist
nur  noch  das  Itinerar  Mlr-I’zzel-UUah’s,  worin  folgende  Orte
Vorkommen  zwischen  Khogend  und  Dizak:  Aq-tipa  (xaäSI),
Aq-sü  (^.a*ö!)  ,derniere  Station  du  territoire  de  Khokand 1 ,  Q,ürkant
  (oäS^S)  ,village  entoure  d’un  mur  de  pierre  et  de  terre
qui  forme  un  carre;  c’est  le  dernier  endroit  du  territoire
d’Ura-tipa',  Ura-tippah  ,8  heures  de  Qur-kant,  eite
entre  deux  hautes  collines,  le  long  desquelles  les  maisons
s’etendent;  eile  est  defendue  par  un  muH,  Urä-kant
Sawät  (cdLaav)  ,grand  village  avec  un  fort  en  terre',  Yäm  (j»Ij)
,grand  village  avec  un  mur  en  terre',  Quduq  (^jjiXü),  Dizakh
).  In  Qür-kant,  dem  Kür-kath  der  arabischen  Geographen,
;e  man  eine  Spur  des  uralten  Kup«  erblicken;  doch  ziehen
wir  die  Gleichstellung  mit  Ura-tippah  vor;  auch  lässt  sich  der
Name  Kür-kath  recht  gut  aus  dem  Türkischen  deuten,  von
qür  ^yi  ,ceinture,  aime,  garde,  defense'  (indogerm.  vära).
Ueber  die  uralte  Metropole  von  Osrüsene  oder  das  heutige
Ura-täpä  (tiibä,  tippah)  veröffentlichte  zuerst  Generalmajor  Gens
(Beiträge  z.  Kenntniss  d.  Kuss.  Reiches,  II.  Bd.  1839  S.  73  ff.)
einige  Daten:  ,Der  Berg  Ura-täpä  (also  die  azpcc  von  KupoikoAt;)
ist  nur  ein  paar  hundert  Fuss  hoch  und  trägt  eine  Citadelle;
die  Stadt  selbst  liegt  am  Fusse  des  Berges  und  ist  mit  einer
Mauer  umgeben;  zwischen  der  Stadt  und  der  Citadelle  befindet
sich  der  Bazar,  den  ein  auf  dem  Berge  entspringender  Bach
durchfliesst;  ein  anderer  Bach,  der  diesen  in  sich  aufnimmt,
(also  der  uoiap.c?  /Etp.appoui;  wv  von  Kuporäo/o.c),  strömt  durch  die
Stadt  und  versorgt  sie  hinreichend  mit  Süsswasser.  Die  Häuser
sind  aus  Lehm  erbaut'.  ,30  Werst  von  Ura-täpä  gegen  Khogand
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.