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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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T  o  m  h  b  c  h  e  k.

man  nach  Atäs,  welches  auf  einem  Hochplateau  lag',  von  wo
aus  man  durch  wüste  und  unbewohnte  Strecken  in  sechs  Tagen
nach  Ober-Birsgän  (am  obern  Sirr  oder  Narlu)  und  in  sieben
Tagen  nach  Tubat  (Yärkand)  gelangte.  Dieses  an  dem  Bergstutz ­
  gebaute  Atäs  und  die  Veste  al-Räst  müssen  als  die
äussersten  Grenzpunkte  des  erst  in  neuester  Zeit  erschlossenen
Alai'plateau’s  in  Ost  und  in  West  betrachtet  werden.  Die
Veste  al-Räst  lag  wohl  in  irgend  einem  der  Pässe  (etwa  dem
Tarak-dawän?)  der  hohen  Gebirgskette,  welche  Farghäna  von
Qara-tagin  scheidet;  den  Namen  Rast  (outL,  Var.  ^..uAi
Qasb,  wobei  an  die  bei  Herodot  III  93,  VII  67,  86  neben  den
baktrisclien  Sakcn  genannten  Katmoi  gedacht  werden  könnte,
wenn  die  Lesart  sicher  wäre)  oder  Allst,  Rist  (cy-w^l,  o-«^)
so  wie  den  in  Farghäna  seitwärts  von  Us  und  den  Jaxartcsquellen
  gelegenen  Ort  Ristän  sind  wir  versucht  in
Zusammenhang  zu  bringen  mit  dein  Volke  der  ’Apisxz\c,  welches
Ptolemaeus  an  die  Jaxarteszuflüsse  setzt;  der  heutige  Name
der  Landschaft  Qara-tagin,  welche  von  Galci’s  oder  persisch
sprechenden  ,montagnards‘  bewohnt  wird,  rührt  von  einem
türkischen  Machthaber  der  Khitan  her;  als  Eigenname  begegnet
er  schon  unter  den  späteren  Sämäniden  (von  qara  ,schwarz*
und  takln,  tagin  ,Wohlgestalt,  kräftig,  muthig,  Held 1 ),
üeber  Karategin  hat  in  neuerer  Zeit  der  russische  General
Abramow  einen  kurzen  Bericht  veröffentlicht  (Jouru.  of  the
Roy.  Geogr.  soc.  1871,  XLI  p.  338t—342);  darin  erscheinen  als
wichtigere  Ortschaften  Gharm  (der  Vorort,  mit  800  Häusern),
Qalai,  Sar-I-pül,  Sarym-saly,  Naudanak,  Komar-äb,  Tang-Inamazga,
  Langar-sah  (wo  Walz  gewonnen  wird)  u.  a.,  sämmtlich
in  der  Nähe  des  Kyzyl-sü  (Surkh-äb,  Wakhs,  Oxus)  gelegen;
Sar-pül  und  Zanküu  nennt  Sarlf-al-dln  (I  p.  23).  Somit  sind
wir  mit  der  Beschreibung  des  Hisärgebietes  zu  Ende,  und  wir
widmen  nocli  einige  Aufmerksamkeit  den  Zügen  Alexander’s,
so  weit  sie  das  östliche  Sogdiana  oder  die  Striche  ostwärts
von  dem  ,eisernen  Thor'  (dem  Felsen  des  Sisymithres)  betreffen. ­
  —  Curtius  gibt  folgende  kurze  Nachricht  (VIII  14,  1):
tertio  mense  (a.  327)  ex  hibernis  (vgl.  Arrian.  IV  18,  2:
’AXs^avopo?  7t=pi  xä  Naüxaza  ävsnaus  xyjv  cixpaxiäv  'ivxtp  äzp.Vov
xoü  yß'.[jM')oq  vjv)  movit  exercitum,  regionein  quae  Gabaza  appellatur
  aditurus.  Diese  Gegend  lässt  sich  nicht  bestimmen;  da
            
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