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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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To  maß  dick.

vorzüglicher  Race,  ihresgleichen  gibt  es  in  keinem  Lande  der
Welt.  Die  Einwohner  sind  vorzügliche  Jäger  und  beständig  mit
Jagd  beschäftigt'.  Kamen  somit  die  Einfüssler  des  Mahabhärata,
welche  dem  Yudhisthira  (360  v.  Chr.)  huldigten,  darbringend
,wilde,  sehr  schnelle,  cochenillen-farbige,  weisse,  regenbogenfarbige, ­
  morgenrothfarbige,  buntfarbige  Pferde',  und  die  vor
den  Königen  genannt  werden,  welche  die  Esel  von  Vanksu
(Oxus)  brachten,  aus  dem  sakischen  Lande  Khuttal?  Auch
die  Annalen  der  Han  preisen  die  ,blutschwitzendeii'  Argamak’s
von  Ta-wan  und  Tukharistan.  In  der  Sassaniden-Epoche  führte
der  Herrscher  des  Landes  den  Titel  Khuttalän-khudah;  auch
der  Name  Sabll  (J^va-ä),  in  dessen  zweitem  Bestandteil  skr.
päla  ,Fürst'  enthalten  zu  sein  scheint  wie  in  dem  Namen  des
Kabulän-säh  Zotbil  (==  Yätya-päla),  begegnet  a.  H.  80.  Die
Distanzangabeh,  die  sich  bei  MoqaddasI  und  Istakhrl  finden,
sind  sehr  verworren;  wir  halten  folgende  Skizze  für  die  annähernd ­
  richtigste:  ,Wenn  man  von  Bädakhsän  aus  den  Gariyäb
überschreitet  —  1  Farsakh  von  diesem  Flussübergang  entfernt
liegt  Käwand  (var.  Kaubeng  oder  Käweng),  d.  i.  das
spätere  Dilll,  bei  Sidi-Ali,  Journ.  asiat.  Paris  1826,  IX  p.  205,  —
so  gelangt  man  in  zwei  Tagereisen  nach  Ilulbak  (vielleicht  das
jetzige  Khülbägh  am  Balguän-daryä  oder  Kicl-surklnib),  wo  man
den  Fluss  Akhs  oder  Akhis  überschreitet;  es  folgt  der
Fluss  Bartän  noch  weiter  der  Fluss  Färighi  oder  Färighän
oder  Pärighar,  endlich  der  äb-i-Bangärä',  worauf  man  nach
Munk  gelangt,  das  von  Hulbak  zwei  Tagereisen  entfernt  ist
(offenbar  das  heutige  Bälguan,  Bälgwän  bei  Sarif-al-dm  I  p.  64,
wenngleich  die  Anführung  von  vier  Flüssen  Schwierigkeiten
macht,  da  wir  jetzt  nur  zwei  Flüsse  in  diesem  Gebiete  kennen,
den  Bälguän-daryä  und  den  Kül-äb,  vgl.  Kül-äbe  bei
Sidi-Ali  1.  c.  p.  205  und  im  Akbar-näma;  beide  vereinigen  sich
bei  Khulbagh);  von  Munk  zählen  die  Itinerarien  bis  zur  Ueberfahrt
  über  den  Wakhs,  sowie  nach  Läwkand  und  Holäwara
am  Wakhs-äb  je  einen  Tagmarsch;  letztere  Orte  selbst  waren
einen  Tag  von  einander  entfernt.  In  der  Nähe  von  Munk  lag
der  Gau  Tämliyät,  und  von  da  bis  zum  Wakhs-äb  zählte  man
4  Farsang;  die  Verbindung  von  Khuttal  mit  Wäsagird  war
durch  eine  Brücke  hergestellt,  unter  welcher  der  wasserreiche
Strom  in  einem  wunderbar  zwischen  Felsen  eingeengten  Bette
            
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