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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Tomascli  ok.

,enfin,  apres  etre  sortis  au  prix  des  plus  grands  efforts  de  ces
defiles  perilleux  et  impraticables,  nous  arrivämes  aux  limites
du  district  de  Fan'.  Au  dem  Rmnit-daryä,  bei  der  Einmündung
des  Ilaq,  liegt  jetzt  der  Ort  Qafir-nihän,  der  dem  Hauptfluss
den  Namen  verlieben  hat;  in  den  arabischen  Itinerarien  heisst
der  entsprechende  Ort  Andiyän  (^bAil)  oder  Amdiyär  (^LslLoI),
5  Farsang  von  Sümfin  und  5  von  Wasgird  entfernt.  Wäsagird
(0  jCkt^)  oder  Wäsgird  gehörte  wahrscheinlich  bereits
zu  dem  Districte  Wakhs  und  war  ,eine  kleine  Stadt,  kleiner
als  Tarmidh  und  S.ümän;  hier  herrscht  lebhafter  Handelsverkehr;
Leute  kommen  aus  Saghäniyän  und  Khuttal  und  Qawädhiyän
und  verkaufen  Leinwand,  Krapp  u.  a.;  von  hier  wird  Safran
nach  anderen  Gegenden  ausgeführth  Auf  der  heutigen  Karte
entspricht  diesem,  im  Säh-näma  in  der  dichterischen  Form
Wesa-gird  d.  i.  ,Stadt  des  Wesa‘,  des  Vaters  des
turanischen  Helden  Plrän)  vorkommenden  Orte  Faizäbäd,  am
Ilag  gelegen  und  von  Tägik’s  bewohnt,  durch  den  Nür-tagh
und  einen  3350  engl.  Fuss  hohen  Pass  von  dem  Orte  Närak
getrennt,  der  bereits  am  Wakhs-äb  liegt.  Wir  setzen,  Cunningham
folgend,  Hu-sa  des  Hiuan-thsang  Wäsagird  und  Wakhs  gleich;
auch  kann  es  keinem  Zweifel  unterliegen,  dass  in  Kio-ho-yan-na,
wie  Yule  erkannt  hat,  der  berühmte  Ort  Qobädhiyän
oder  Q.awädhiyän  (^Lölys)  enthalten  ist,  der  nach  Einigen
persischen  Quellen  von  dem  mythischen  Kavi-kaväta  (Ka'ikobad),
nach  Anderen  von  dem  Sassaniden  Qowad  I.  (490—531)  gegründet ­
  worden  sein  soll;  letztere  Meinung  (Täbarl,  p.  Zotenberg, ­
  II  p.  147:  ,11  fonda  sur  le  territoire  de  Khotlän  une  ville,
nommee  Qobäd-abäd,  qu’on  appelle  aujourd’hui  Qowädyän;  il
fonda  aussi  Termed  et  une  ville  nommee  Wazm-gird,  sur  les
bords  du  Glhün  etc.‘)  däucht  uns  trotz  ihrer  Bestimmtheit
minder  glaubhaft  als  die  erstere,  wonach  das  Alterthum  der
Stadt  in  die  altbaktrische  Epoche  hinauf  gerückt  wird,  da  der
Sassanide,  ein  Zeitgenosse  des  mächtigen  indoskythischen  Königs
Golla,  ganz  unter  dem  Einflüsse  der  Haital  stand  und  erst  sein
Nachfolger  Khusraw  Nüsirwän  in  Balkh  und  Tukhäristän
namhafte  Erfolge  errungen  hat.  Die  arabischen  Geographen  bemerken ­
  :  ,Qawädhiyän  ist  eine  Stadt,  etwas  kleiner  als  Tarmidh,
und  ein  Wilajat  am  Gaihün,  zwischen  Tarmidh  und  Khuttal
gelegen,  von  Tarmidh  zwei,  von  Saghäniyän  drei  (arab.)  Tage-
            
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