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Centralasiatisclie Studien. I.
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Pamira, das bis an die Reiche Khabanda (Tas-qurghän), U-sa
(Waecha) und Käsaghära reicht; dieser Lage entsprechend ist
auch das Klima von Si-khi-ni kalt und rauh; die Einwohner,
rauh und abgehärtet, sind ohne höhere Cultur, gehen in Fellen
und Wollstoffen gekleidet, und führen ein räuberisches Leben;
der buddhistische Glaube ist dahin nicht gedrungen; ihre
Schrift ist der tukhärischen ähnlich, aber die Sprache hat einen
verschiedenen Charakter. — Wir haben hier alle nördlich vom
Wakhs und Pang gelegenen Reiche aufgezählt, um deren
gegenseitige Stellung zu fixiren und auf der heutigen Landkarte
sicher zu stellen. Die Forscher, welche eine Kritik der
sinischen Nachrichten versucht haben, wie Reinaud (Memoire
sur l’Inde p. 152 sqq.), Alex. Cunningham (Journ. asixit. soc.
Bengal. 1848, XVII 2), Vivien de Saint-Martin (Memoire
analytique sur la carte de l’Asie centrale et de Finde) und
H. Yule (Journ. asixit. soc. Gr. Br. 1873, VI p. 92—120),
stimmen darin überein, dass unter Si-khi-ni das heutige Sugnän
oder Saghinän, unter Kiü-mi-tho das Land der ptolemäischen
Kopjoai oder das heutige Darwäz, unter Kho-tu-lo das so oft
erwähnte Reich Khuttal (pl. Khuttalän, Khotlän) oder die
heutige Herrschaft Kül-äb, unter Su-man das in arabischen
Schriftwerken genannte Gebiet Sümän zu verstehen sei; nur
über Ho-lu-mo, Hu-sa und Kio-ho-yan-na gehen die Meinungen
auseinander. Was nun Ho-lu-mo betrifft, so ist es offenbai',
dass Yule Unrecht hat, wenn er darin Gharm in der Landschaft
Qara-tagm am oberen Kyzyl-sü (Wakhs) linden will;
der Reihenfolge nach kann nur an den heutigen Vorort Qaratagh
am oberen Surkhän gedacht werden, und wenn wir die
Distanzangaben der arabischen Geographen berücksichtigen, so
fällt ebendahin die von Caghäniyän 10, von Sümän 13 Farsarxg
entfernte Ortschaft Hamürän (^l^+ss) oder Hamäwärän
((jl^L^Ä, Var. jjtyik*.®), an einem wädi gelegen, d. h. dem
Flussthal des Qaratagh-daryä, das man passiert, um nach
Dast-I-näwät und nach Hsiär zu gelangen. Hisär-l-bälä oder
l-sädmän (,das obere', ,das freudenreiche') ist vielleicht erst in
der ghozzischen Zeit zur Bedeutung gelangt, und entspricht
dieser Veste in den arabischen Itinerarien die Station Abäi--qasr
Var. oder etc.), so dass
wir dann weiter Sümän nach dem heutigen Dü-samba ver-