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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Tornas  chek.

Paraitakana’s,  zu  denken.  Der  Zug  nach  Margiana  wird  von
Curtius  kurz  berührt  (VII  §  40):  ,  Alexander  exercitu  aucto
ad  ea,  quae  defectione  turbata  erant,  componenda  processit;
quarto  die  ad  Humen  Oxum  perventum  est.  Superatis  deinde
amnibus  Ocho  et  Oxo,  ad  urbem  Margianam  (codd.  marganiam)
pervenit;  circa  eam  VI  oppidis  condendis  electa  sedes  est:
duo  ad  meridiem  versa,  quattuor  spectantia  orientem,  modicis
inter  se  spatiis  distabant,  ne  procul  repetendum  esset  rautuum
auxilium'.  Gleich  daran  schliesst  sich  mit  den  Worten  ,et
cetera  quidem  pacaverat  rex;  una  erat  petra  etc/  die  Schilderung
der  Einnahme  des  Felsens  und  die  Nachricht,  dass  Alexander
die  Gefangenen  und  die  gefundenen  Schätze  unter  die  Colonisten
jener  neuen  Städte  vertheilt  habe.  Unter  Margiana  ist  nun
offenbar  das  Möuru  des  Avesta,  Margus  der  Keilinschriften,
Marw  al-sähigan  (,Königsseele')  der  arabischen  Geographen
oder  das  heutige  Märw  in  der  Türkmänensteppe  gemeint,  eine
Stadt,  die  nach  dem  Glauben  der  Perser  von  Tahmüraf  gegründet, ­
  von  Alexander  dem  Griechen  erneuert  und  vergrössert
worden  war,  wie  denn  auch  Sirakhs,  30  Farsang  südlich  von
Marw,  Kai'-käwüs  angelegt  und  Alexander  befestigt  haben  soll.
Wenn  dann  von  einer  Ueberschreitung  des  Ochus,  d.  i.  des
Tegend  oder  des  Unterlaufes  des  Hare-rüd,  die  Rede  ist,  so
haben  wir  darin  den  Fingerzeig,  dass  sich  die  Expedition  bis
Nasa  oder  Nisä  an  der  Grenze  von  Hyrkanien  erstreckt  hat.
In  der  angrenzenden  Steppe  sassen  die  Dahae,  ein  den  Parthern
verwandtes  Nomadenvolk,  das  in  mehrere  Stämme  zerfiel,  unter
welchen  namentlich  die  ’A/razpvot  oder  lläpvoi  (zend.  aperenäyüka
,Bursche'  perena  neupers.  barnä  ,voll,  erwachsen,  Knabe'),  EavOioi
und  IP(7C70-jpoi  (vgl.  den  Flecken  Pissurak  in  Dihistän)  erwähnt
werden;  Reiterschaaren  dieses  Volkes  waren  von  Spitamenes,
dem  Haupte  der  aufständischen  Sogdianer,  aufgeboten  worden
und  beunruhigten  die  von  den  Makedonen  unterworfenen  Gebiete, ­
  Baktra,  Margiana,  Areia,  ferner  ’AaxauYjvvj  (Astawa  oder
Ustuwa  SyLw\  der  arab.  Geographen,  wo  jetzt  Khabüiän  oder
Khüsän  liegt)  und  das  benachbarte  Nr^ata  (Nisä  Lwj),  welches
der  ’Q/o?  durchfloss  (Strabo  XI  p.  509).  Dort,  wo  der  Ochus
das  Hochland  verlässt,  indem  er  den  Nordabhang  des  Gulistängebirges
  bespült,  war  eine  alte  Grenzscheide  iranischen  und
turanischen  (sakischen)  Gebietes.  Hainza  meldet  die  Sage,
            
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