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Tomascliek.
entspringt in dem Baiisün-tagh, einem bedeutenden, von Nordost
nach Südwest streichenden Querriegel, welcher die Wasserscheide
gegen den Oxus bildet, dem er n«ach Süden zu den
Fluss von Slräbäd zuschickt. Verfolgt man den Weg von
Khüzär ostwärts mit einer ziemlichen Neigung nach Südost,
so gelangt man an dem Weiler Kuslus vorüber in das Thal
des Kiei-uru-darya und über Tang-I-khuräm zu dem 4509 engl.
Fuss hohen Pass von Aq-robät; aus dem sich anschliessenden
breiten Cakcathale gelangt man zu dem Passe von Derbend
oder der ,eisernen Pforte', welche die hohe südwestlich streichende
Bergkette durchbricht und über den Kiilaq Derbend
nach der ziemlich bedeutenden Ortschaft Bai-isün führt. Es
ist eine schmale Schlucht, 2 Werst lang und 5 bis 35 Schritte
breit, mannigfach gewunden und von einem Giessbach durchströmt,
der im Sommer austrocknet und nur bei Hochwasser
den Slräbäd-darya erreicht; ihr westliches Ende liegt 3740, ihr
östliches 3540 Fuss hoch. Diese Schlucht (,perpetuus cuniculus'
bei Curtius) führt jetzt den Namen Buzghala-khana ,Haus des
wilden Ziegenbockes', der Bach (,torrens amnis' bei Curtius),
den Serifeddln Bärik nennt, Buzghala-khana-bulaq. Auf den
älteren Karten findet sich ein Ort Darwan verzeichnet, das ist
offenbar Darband, ein etwa aus 500 Gehöften bestehendes
Winterdorf, nach welchem der Fluss von Slräbäd auch Darbanddarya
genannt wird. Diese am östlichen Ausgange des eisernen
Thores gelegene Oertlichkeit erwähnt auch der Reisende Ruy
Gonzales de Clavijo, welcher (1403) im Aufträge des Königs
von Castilien Henrique III. zu Timur nach Samarkand zog
und eine ziemlich genaue Beschreibung des eisernen Thores
giebt, dessen Befestigungen damals bereits in Trümmern lagen
(Historia del grau Tamorlan, Madrid 1782, p. 140); Clavijo
schliesst nämlich seine Beschreibung mit folgender Notiz
(p. 141): Darbante es una muy gran ciudad, que se cuenta
su senorio con una grande tierra, e las primeras destas puertas,
que son mas cerca de nos se llaman las puertas del Fierro
de cerca Darbante, e las otras postrimeras se llaman las puertas
de Fierro cerca Terrnit que confinan con el terreno del
India menor. Die Ruinen von Tarmidh (Termiz) sind an dem
Ausfluss des Sürkhän in den Amü bei dem Flecken Gulgul
aufgefunden worden. Von Tarmidh nach dem östlicheren