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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

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Tomascliek.

entspringt  in  dem  Baiisün-tagh,  einem  bedeutenden,  von  Nordost ­
  nach  Südwest  streichenden  Querriegel,  welcher  die  Wasserscheide ­
  gegen  den  Oxus  bildet,  dem  er  n«ach  Süden  zu  den
Fluss  von  Slräbäd  zuschickt.  Verfolgt  man  den  Weg  von
Khüzär  ostwärts  mit  einer  ziemlichen  Neigung  nach  Südost,
so  gelangt  man  an  dem  Weiler  Kuslus  vorüber  in  das  Thal
des  Kiei-uru-darya  und  über  Tang-I-khuräm  zu  dem  4509  engl.
Fuss  hohen  Pass  von  Aq-robät;  aus  dem  sich  anschliessenden
breiten  Cakcathale  gelangt  man  zu  dem  Passe  von  Derbend
oder  der  ,eisernen  Pforte',  welche  die  hohe  südwestlich  streichende ­
  Bergkette  durchbricht  und  über  den  Kiilaq  Derbend
nach  der  ziemlich  bedeutenden  Ortschaft  Bai-isün  führt.  Es
ist  eine  schmale  Schlucht,  2  Werst  lang  und  5  bis  35  Schritte
breit,  mannigfach  gewunden  und  von  einem  Giessbach  durchströmt, ­
  der  im  Sommer  austrocknet  und  nur  bei  Hochwasser
den  Slräbäd-darya  erreicht;  ihr  westliches  Ende  liegt  3740,  ihr
östliches  3540  Fuss  hoch.  Diese  Schlucht  (,perpetuus  cuniculus'
bei  Curtius)  führt  jetzt  den  Namen  Buzghala-khana  ,Haus  des
wilden  Ziegenbockes',  der  Bach  (,torrens  amnis'  bei  Curtius),
den  Serifeddln  Bärik  nennt,  Buzghala-khana-bulaq.  Auf  den
älteren  Karten  findet  sich  ein  Ort  Darwan  verzeichnet,  das  ist
offenbar  Darband,  ein  etwa  aus  500  Gehöften  bestehendes
Winterdorf,  nach  welchem  der  Fluss  von  Slräbäd  auch  Darbanddarya
  genannt  wird.  Diese  am  östlichen  Ausgange  des  eisernen
Thores  gelegene  Oertlichkeit  erwähnt  auch  der  Reisende  Ruy
Gonzales  de  Clavijo,  welcher  (1403)  im  Aufträge  des  Königs
von  Castilien  Henrique  III.  zu  Timur  nach  Samarkand  zog
und  eine  ziemlich  genaue  Beschreibung  des  eisernen  Thores
giebt,  dessen  Befestigungen  damals  bereits  in  Trümmern  lagen
(Historia  del  grau  Tamorlan,  Madrid  1782,  p.  140);  Clavijo
schliesst  nämlich  seine  Beschreibung  mit  folgender  Notiz
(p.  141):  Darbante  es  una  muy  gran  ciudad,  que  se  cuenta
su  senorio  con  una  grande  tierra,  e  las  primeras  destas  puertas,
que  son  mas  cerca  de  nos  se  llaman  las  puertas  del  Fierro
de  cerca  Darbante,  e  las  otras  postrimeras  se  llaman  las  puertas ­
  de  Fierro  cerca  Terrnit  que  confinan  con  el  terreno  del
India  menor.  Die  Ruinen  von  Tarmidh  (Termiz)  sind  an  dem
Ausfluss  des  Sürkhän  in  den  Amü  bei  dem  Flecken  Gulgul
aufgefunden  worden.  Von  Tarmidh  nach  dem  östlicheren
            
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