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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 86. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfiz  maier.

waren  die  Stengel  derselben  dünn  und  von  Gestalt  hoch.  Die
Blätter,  denjenigen  der  Weide  der  Flussebene  ähnlich,  kamen
von  vier  Seiten  hervor  und  standen  einander  gegenüber.  Die
Grösse  der  Blätter  konnte  einen  Zoll  vier  bis  fünf  Linien  betragen. ­
  Aus  den  Zwischenräumen  der  Blätter  wuchsen  kleine
O
Zweige  und  hatten  sich  gelbe  Blüthen  erschlossen.  Mitsu-suke
betrachtete  sie  aufmerksam  und  seufzte  tief.  Auf  Naga-tsuua
blickend,  sagte  er:
Take-akira-iva  ^  jj£  (kai-sei)-no  Jg|  (gi~si)  nari.
Ani  take-jasu-ga  tame-ni  \  (fi-füku)-no  (on)-wo  kajesan
tote  |  ima-wa-ni  —•  =y  (itsi-gon)-wo  nokosi  \  mi  (s  i)  -  site
taka-no  |jjj|  (mib-jaku)-wo  tsutb.  Kore  masa-ni  jo-ni  iü
(oto-kiri-sb)  naru  besi.  Mukasi  (nin-iob)
-p  52.  (roku-zxü-go-dai)  |  [Jj  (kua-san-in)-no
on-toki-ni  \  taka-kai  [Ijjj  ^  (fare-jori)-to  iü  mono  ari  |  (gib)-ni
  kuwasi-ki  koto  (sin)-no  gotosi.  Taka-no  kizu-tsuhu  koto
aru  toki-wa  \  kusa-wo  tataki-te  kore-ioo  tsuku.  Fito  kusa-no  na-wo
to-ni  j  (fi)-site  iwazu.  Sikaru-ni  ototo  arawa-ni  kore-wo
morase-si-ka-ba  \  fare-jori  ikatte  sono  ototo-wo  koroseri.  Korejori-site
  toki-no  fito  \  taka-no  (rib-jaku)-wo  siru  koto-wo
je-tsu  |  sono  kusa-wo  na-dzulcete  oto-kiri-  (sb)-to  iü-to  ijeri.
Take-akira  ist  ein  Kriegsmann  von  einer  die  Welt  überdeckenden ­
  Gerechtigkeit.  Um  für  seinen  älteren  Bruder  Takejasu
  die  Gnade  des  Schutzdaches  zu  vergelten,  hat  er  in  seiner
Todesstunde  ein  Wort  hinterlassen,  im  Tode  das  wundervolle
Arzneimittel  der  Falken  überliefert.  Dieses  wird  richtig  das  sein,
was  man  in  der  Welt  die  den  jüngeren  Bruder  niederhauende
Pflanze  nennt.  Man  sagt:  Einst  lebte  zu  den  Zeiten  des  fünf
und  sechzigsten  Menschenkaisers,  des  Kaisers  Kua-san  (985  bis
986  n.  Chr.)  ein  Falkner  Namens  Fare-jori.  Seine  Genauigkeit
in  dem  Geschäfte  war  gleich  derjenigen  eines  Gottes.  Wenn
die  Verwundung  eines  Falken  vorkam,  zerstiess  er  eine  Pflanze
und  legte  sie  auf.  Wenn  Menschen  um  den  Namen  der  Pflanze
fragten,  hielt  er  ihn  geheim  und  sagte  ihn  nicht.  Sein  jüngerer
Bruder  machte  ihn  jedoch  bekannt.  Fare-jori  gerieth  in  Zorn
und  tödtete  seinen  jüngeren  Bruder.  Seit  dieser  Zeit  lernten
die  Menschen  das  vortreffliche  Arzneimittel  der  Falken  kennen.
            
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