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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 86. Band, (Jahrgang 1877)

ANMERKUNGEN.

1  Zu  Zeile  2.
-<2>-Pa

  är  se/eru;  iu  der  späten  Zeit  auch
(Deveria,  catal.  des  manuscr.  egypt.  du  Louvre

p.  110).  Uebor  die  genannten  beiden  Formen  des  Cbonsu  macht
Lautb  (Princessin  Bentrosch  u.  Sesostris  II.)  die  Bemerkung:  ,Der
Schwerpunkt  ihres  Gegensatzes  beruht  auf  den  Begriffen  des  Buhens
und  des  Handelns.  Wir  haben  also  in  der  Zweitheilung  eines  und
desselben  Gottes  ein  sehr  altes  Beispiel  von  dom,  was  die  ncuore
Philosophie  unter  Immanenz  und  Transcendenz  der  Gottheit  versteht“.
Als  Bathspender  war  Chonsu  zugleich  ein  Schutzgott,  von  dem
Todtonb.  c.  83,  4  gesagt  wird,  dass  er  ,allo  anstürmenden  Gefahren
zurücktreibo“  und  ein  Vernichter  des  Bösen  (yonsu  yeb }  vgl.  Ebers,
Moses  p.  189).  Chabas  (Z.  1870  p.  83)  übersetzt  den  in  Kode
stehenden  Titel  mit:  ,Chons  qui  fait  ce  qu’il  veut“.
-  Zu  Z.  4.  Dieser  Eigenname,  in  griechischer  Transcription
Psinasycliis  lautend,  bedeutet:  ,der  Sohn  des  Gottes  Aä--/otu,‘  dessen
Name  in  den  Texten  bisweilen  auch  2  ^  (Mariette,  Denderah,
I,  28  1.  =  Dümichon,  Becueil  IV,  39  1.  11)  geschrieben  wird;
deshalb  schliesst  das  Zeichen  ^  die  Gruppe.  As-yet  oder  äs-ye  ist
ebenso  wie  (Denderah  IV,  82)  ein  Compositum,  in
welchem  das  Zeichen  i  l  i  in  der  Mitte  nicht  etwa  als  Silbenthoiler,
sondern  in  Folge  der  Colloctivbedeutung  von  äs  (vgl.  p
,dio  Bastonnade  geben“)  steht,  so  dass  kein  Zweifel  darüber  bestehen
kann,  dass  dem  griechischen  ,asychis“  ein  ägyptisches  (ls-yfi,  nicht
aber  ein  blosses  «-/  entspricht,  wie  Bonge  glaubt,  der  (Chrestom.  II.
p.  93  und  IV,  19)  den  Varianten  □  ^  ^  ^  und  □  ^  ^  ^
            
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