ANMERKUNGEN.
1 Zu Zeile 2.
-<2>-Pa
är se/eru; iu der späten Zeit auch
(Deveria, catal. des manuscr. egypt. du Louvre
p. 110). Uebor die genannten beiden Formen des Cbonsu macht
Lautb (Princessin Bentrosch u. Sesostris II.) die Bemerkung: ,Der
Schwerpunkt ihres Gegensatzes beruht auf den Begriffen des Buhens
und des Handelns. Wir haben also in der Zweitheilung eines und
desselben Gottes ein sehr altes Beispiel von dom, was die ncuore
Philosophie unter Immanenz und Transcendenz der Gottheit versteht“.
Als Bathspender war Chonsu zugleich ein Schutzgott, von dem
Todtonb. c. 83, 4 gesagt wird, dass er ,allo anstürmenden Gefahren
zurücktreibo“ und ein Vernichter des Bösen (yonsu yeb } vgl. Ebers,
Moses p. 189). Chabas (Z. 1870 p. 83) übersetzt den in Kode
stehenden Titel mit: ,Chons qui fait ce qu’il veut“.
- Zu Z. 4. Dieser Eigenname, in griechischer Transcription
Psinasycliis lautend, bedeutet: ,der Sohn des Gottes Aä--/otu,‘ dessen
Name in den Texten bisweilen auch 2 ^ (Mariette, Denderah,
I, 28 1. = Dümichon, Becueil IV, 39 1. 11) geschrieben wird;
deshalb schliesst das Zeichen ^ die Gruppe. As-yet oder äs-ye ist
ebenso wie (Denderah IV, 82) ein Compositum, in
welchem das Zeichen i l i in der Mitte nicht etwa als Silbenthoiler,
sondern in Folge der Colloctivbedeutung von äs (vgl. p
,dio Bastonnade geben“) steht, so dass kein Zweifel darüber bestehen
kann, dass dem griechischen ,asychis“ ein ägyptisches (ls-yfi, nicht
aber ein blosses «-/ entspricht, wie Bonge glaubt, der (Chrestom. II.
p. 93 und IV, 19) den Varianten □ ^ ^ ^ und □ ^ ^ ^