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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 86. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizmaier.  Ein  Donnerthier  Japans.

(ki-ziutsu)-wo  sadzuke-taru

(rcii-ziü)-nite

(sinriü)-no

  maki-horosi-taru  nci-meri.
Den  nächsten  Tag  waren  zwei  Holzhauer  auf  dem  Spiegelberg ­
  gegangen,  als  plötzlich  ein  heftiges  Gewitter  losbrach.
Sie  legten  sich,  dem  Regen  ausweichend,  in  die  Höhlung  eines
alten  Baumes  und  warteten,  bis  der  Donner  verstummen,  der
Regen  aufhören  würde.  Als  sie  endlich  den  Heimweg  antreten
wollten,  hingen  zwei  ungewöhnliche  Thiere,  deren  Bauchgegend
—  sie  waren  vielleicht  von  einem  Drachen  umwunden  gewesen  —
dünn  war,  erwürgt  und  mit  zerdrückten  Häuptern  an  dem
Gipfel  des  Baumes.  Weil  dieses  noch  nicht  da  gewesen,  zogen
die  Holzhauer  sie  sogleich  herab,  brachten  sie  auf  den  Schultern
und  machten  dem  Reichsvorsteher  die  Anzeige.  Nicht  allein
Udzi-jori,  auch  Nori-mitsi,  die  Nonne  Miö-un  und  ihr  leiblicher
Bruder  sagten,  als  sie  sie  sahen:  Also  ist  die  Offenbarung
der  Göttin  Kuan-ze-on  nicht  unbegründet.  Dieses  sind  die
Donnerthiere,  welche  dem  Bonzen  Naru-kami  die  seltsame
Kunst  lehrten,  und  sie  scheinen  von  einem  göttlichen  Drachen
umwunden  und  getödtet  worden  zu  sein.
Ura  hat  in  dem  Man-jeo-siü  häufig  die  Bedeutung  ,Baumgipfek
  (ko-zu-e).  Das  Wort  soll  in  der  Gegenwart  noch  gebräuchlich ­
  sein.
Tote  |  masu-masu  äjfe  dA  (zen-aku)  J|i  (ö-fo)-no  tagawazaru-wo
  kasikomi  \  ijo-jo  (tsiü-ko)-no  kokoro-zasi-wo
fagemasi  \  mib-wi-ni-iva  jgjf  (dd-sin)  j=ä  (ken-tei)-ni  site  j
jh  “P  (kiü-ziü)-jo-  (scd)-no  l||  (tsib-ziii)-wo  tamotsi  \
ta-zi-kitsi-wa  nori-mitsi-ga  mvsume-ivo  me-fori-te  \  ko-domo  amata
mbke  |  (si-son)  Xi  ffl  (asi-kaga)-  (ke)-ni  tsukajete  |
sono  ije  nagaku  sakaje-keru-to  nan.
In  immer  grösserer  Ehrfurcht  es  erkennend,  dass  in  der
entsprechenden  Vergeltung  des  Guten  und  Bösen  keine  Verwechselung, ­
  fassten  sie  noch  eifriger  die  Vorsätze  der  Redlichkeit ­
  und  Aclternliebe.  Die  Nonne  Miö-un,  in  der  Festigkeit
und  Lauterkeit  des  Herzens  des  Weges,  wurde  des  langen
Lebens  von  neunzig  Jahren  thoilhaftig.  Ta-zi-kitsi  nahm  die
Tochter  Nori-mitsi’s  zum  Weibe  und  erhielt  Kinder.  Seine
Söhne  und  Enkel  dienten  dem  Hause  Asi-kaga,  und  sein  Haus
war  lange  Zeit  hindurch  blühend.
            
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