341
Ein Donnertliier Japans.
noch eine kleine Weile. Naru-kaniij den ihr suchet, befindet
sich ausserhalb der Feste auf dem Berge der Felsenthiire. Er
geht damit um, durch wunderbare Kunst den Wasserzufluss
in der Feste abzuschneiden und sich an dem Reichsvorsteher
zu rächen. •— Um diese Kunst zu zernichten, geht nichts über
Wollust und Wein. Nähert euch ihm also nicht leichthin.
Möget ihr ihn nur so und so täuschen und euch grosses Verdienst
erwerben.
Tsumabiraka-ni sono fakari-goto-wo tolci-simesi \ mata
kuan-ze-on-no /Jn (sed-zö)-to | —* jgj (itsi-men)-no kagamiwo
taje-ni sadziihete iü jo \ kono (son-zd)-wa | mukasi
kuan-on-zi-no ^ (fon-dzi-butsu) ngru-ga \ kono tera
(tai-fai)-no notsi \ fisasi-ku ± 4» (do-tsiüj-ni udzumaretamai-si
\ on-rai fara-kara-ga (si-i-kö)-ni jotte \ futa-tabi
tu m (siütsu-gen)-si- tamajeri. Kore-ivo mori-tate-matsuri-te \
jama-ni nobora-ba j (man)-ni fito-tsu-mo ajamatsi na-karubesi.
Mata kono kagami-ivci \ warawa-ga tame-ni-iva (sijü)
nari-keru \ ta-ro go take-jasu nusi-no tsuma-ni nari-si \ kan-zakino
ukare-me \ fatsi-su-ba-ga kano sato-ni ari-si-toki \ naru-kamini
okureru mono nari. Kore-wo niote izanai-tamawa-ba \ narukami
kanarazu tabakari-no icana-ni iri-nan. Jume utagai-te
^ jjj. (dai-zi)-wo na-ajamatsi-tamai-so | -to nengoro-ni kikojesirasi-tsu
\ tsuka-ni usiro-ni iru-to mije-si | —• |d|] (itsi-danj-no
oni-bi fatto moje | katatsi-wa kijete na-kari-keri.
Sie erklärte ihnen hiermit den Entwurf ausführlich. Ferner
übergab sie Taje ein kleines Bild der G-öttin Kuan-ze-on und
einen Spiegel, indem sie sagte: Dieses Buddhabild war einst
der Buddha des Kuan-on-Tempels. Als dieser Tempel niedergerissen
war, blieb es lange Zeit in der Erde vergraben. Durch
eure äusserste Aelternliebe kam es wieder zum Vorschein.
Wenn ihr dieses bewahret und den Berg ersteiget, wird in dem
Verhältnisse von zehntausend zu eins kein Irrthum stattfinden.
Ferner ward dieser Spiegel von Fatsi-su-ba, dem ausschweifenden
Weibe von Kan-zaki, welche die Gattin meines ehemaligen
Gebieters, des Herrn Ta-ro Go Take-jasu gewesen, zur Zeit als
sie sich in jenem Dorfe befand, Naru-kami zum Geschenke gemacht.
Wenn ihr diesen als Anlockung gebrauchet, wird Narukami
gewiss in die Schlinge des Betruges gerathen. Zweifelt ja
Sitzungsber. d. pbil.-hiöt. CI. LXXXVI. Bd. II. Hft. 23