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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 86. Band, (Jahrgang 1877)

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Ein  Donnertliier  Japans.

noch  eine  kleine  Weile.  Naru-kaniij  den  ihr  suchet,  befindet
sich  ausserhalb  der  Feste  auf  dem  Berge  der  Felsenthiire.  Er
geht  damit  um,  durch  wunderbare  Kunst  den  Wasserzufluss
in  der  Feste  abzuschneiden  und  sich  an  dem  Reichsvorsteher
zu  rächen.  •—  Um  diese  Kunst  zu  zernichten,  geht  nichts  über
Wollust  und  Wein.  Nähert  euch  ihm  also  nicht  leichthin.
Möget  ihr  ihn  nur  so  und  so  täuschen  und  euch  grosses  Verdienst ­
  erwerben.

Tsumabiraka-ni  sono  fakari-goto-wo  tolci-simesi  \  mata
kuan-ze-on-no  /Jn  (sed-zö)-to  |  —*  jgj  (itsi-men)-no  kagamiwo
  taje-ni  sadziihete  iü  jo  \  kono  (son-zd)-wa  |  mukasi
kuan-on-zi-no  ^  (fon-dzi-butsu)  ngru-ga  \  kono  tera
(tai-fai)-no  notsi  \  fisasi-ku  ±  4»  (do-tsiüj-ni  udzumaretamai-si
  \  on-rai  fara-kara-ga  (si-i-kö)-ni  jotte  \  futa-tabi
tu  m  (siütsu-gen)-si-  tamajeri.  Kore-ivo  mori-tate-matsuri-te  \
jama-ni  nobora-ba  j  (man)-ni  fito-tsu-mo  ajamatsi  na-karubesi.
  Mata  kono  kagami-ivci  \  warawa-ga  tame-ni-iva  (sijü)
nari-keru  \  ta-ro  go  take-jasu  nusi-no  tsuma-ni  nari-si  \  kan-zakino
  ukare-me  \  fatsi-su-ba-ga  kano  sato-ni  ari-si-toki  \  naru-kamini
  okureru  mono  nari.  Kore-wo  niote  izanai-tamawa-ba  \  narukami
  kanarazu  tabakari-no  icana-ni  iri-nan.  Jume  utagai-te
^  jjj.  (dai-zi)-wo  na-ajamatsi-tamai-so  |  -to  nengoro-ni  kikojesirasi-tsu
  \  tsuka-ni  usiro-ni  iru-to  mije-si  |  —•  |d|]  (itsi-danj-no
oni-bi  fatto  moje  |  katatsi-wa  kijete  na-kari-keri.

Sie  erklärte  ihnen  hiermit  den  Entwurf  ausführlich.  Ferner
übergab  sie  Taje  ein  kleines  Bild  der  G-öttin  Kuan-ze-on  und
einen  Spiegel,  indem  sie  sagte:  Dieses  Buddhabild  war  einst
der  Buddha  des  Kuan-on-Tempels.  Als  dieser  Tempel  niedergerissen ­
  war,  blieb  es  lange  Zeit  in  der  Erde  vergraben.  Durch
eure  äusserste  Aelternliebe  kam  es  wieder  zum  Vorschein.
Wenn  ihr  dieses  bewahret  und  den  Berg  ersteiget,  wird  in  dem
Verhältnisse  von  zehntausend  zu  eins  kein  Irrthum  stattfinden.
Ferner  ward  dieser  Spiegel  von  Fatsi-su-ba,  dem  ausschweifenden ­
  Weibe  von  Kan-zaki,  welche  die  Gattin  meines  ehemaligen
Gebieters,  des  Herrn  Ta-ro  Go  Take-jasu  gewesen,  zur  Zeit  als
sie  sich  in  jenem  Dorfe  befand,  Naru-kami  zum  Geschenke  gemacht. ­
  Wenn  ihr  diesen  als  Anlockung  gebrauchet,  wird  Narukami
  gewiss  in  die  Schlinge  des  Betruges  gerathen.  Zweifelt  ja
Sitzungsber.  d.  pbil.-hiöt.  CI.  LXXXVI.  Bd.  II.  Hft.  23
            
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