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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 86. Band, (Jahrgang 1877)

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ihr  aufrichtiges  Streben  zusammendrängen  und  beten,  fassten
die  leiblichen  Geschwister  den  nämlichen  Vorsatz.  Sie  besuchten
zuerst  die  vor  der  Feste  befindliche  Kuan-on-Halle  und  baten
um  die  dunkle  Hilfe  des  grossen  Wohlwollens,  des  grossen
Erbarmens.  Ferner  verehrten  sie  die  Todtentafeln  des  Vaters
und  der  Mutter  und  verkündeten  den  in  ihren  Herzen  versteckten
finsteren  Groll.  Als  sie  auf  der  Rückkehr  das  Grab  des  Schneebergs ­
  besuchten,  neigte  sich  die  Sonne  bereits  nach  Westen,  und
man  hatte  das  Gefühl,  als  ob  in  dem  mit  den  Blattspitzen  der
Sommerpflanzen  verkehrenden  Abendwinde  drei  oder  vier  Feuerfliegen ­
  emporgeweht  die  Tageshitze  zurückgäben.
Kaku-te  fara-kara-wa  \  tsuka-no  kata-ni  fana-wo  sasi  \  simidzu-wo
  musubi-kakete  \  ^  'jijjj  (nen-butsu)  -J-  (ziü-fen)
bakari  tonaje-tsuisu  |  jawora  mi-ivo  okosan  tote  mi-kajere-ba  \
tosi-no  koro  ZL  A  (ni-fatsi)-bakari-naru  (bi-dzio)  \
siroki  fito-je-ginu-no  sode-nagaki-wo  kite  |  kuro-kami-wo  furimidasi\
  mono-omowasi-lci  ke-siki-nite  |  tatazumi-taru-ga  \  taje  tazi-kitsi-wo
  tsuku-dzuku-to  mite  iu  jb  \  itamasi-ja  |  j\^>  (kdsin)
  tagui-naku  owase-domo  \  suku-se  asiku-te  \  ito  fajaku  fu-bowo
  usinai  |  iku  sono  m  #  (kan-ku)-ni  omo-jcise-tamajeri.  Saredo
  mono-uki  koto-mo  |  ima  sibasi-ga  fodo  nari.  Tadzune-tamo
naru-kami-wa  |  zeo-guai-no  iwa-to-jama-ni  ari.  Kare
(ki-ziütsu)-wo  mote  \  zeö-tsiü-no  midzu-no  te-ioo  tatsi-kiri  |  kokusi-ni
  ata-sen-to  moku-romeri.  Kono  ziütsu-wo  jaburan-ni-wa  |  iroto
  sake-to-ni  siku  mono  nasi■  Sare-ba  tote  karu-garu-siku  tsikadzuki-tamo-na
  \  tada  ka-jb-ka-jo-ni  tabakari-te  \  *  $  (tai-ko)-wo
  tate-tamaje-kasi.
Die  leiblichen  Geschwister  steckten  neben  das  Grab
Blumen,  träufelten  aus  den  Händen  Felsenwasser  darauf  und
sagten  die  zehn  Abschnitte  des  Buddhagebetes  her.  Als  sie
dabei  langsam  sich  erheben  wollten  und  zurückblickten,  stand
vor  ihnen  ein  schönes  Mädchen  von  zweimal  acht  Jahren  mit
sinnender  Miene.  Dasselbe  war  in  ein  weisses  Kleid  mit  langen
Aermeln  gekleidet  und  hatte  das  schwarze  Haupthaar  in  Unordnung. ­
  Es  betrachtete  Taje  und  Tazi-kitsi  aufmerksam  und
sprach:  Schmerzlich!  Ist  das  älternliebende  Herz  auch  ohne
Gleichen,  die  frühere  Welt  ist  schlecht.  Ihr  verlöret  sehr
frühzeitig  Vater  und  Mutter.  Von  diesem  längeren  Leiden  ist
euer  Gesicht  abgezehrt.  Indessen  währt  eure  Traurigkeit  jetzt
            
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