Zendstudien. IV.
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«1» in / z. B.: (d.ruyta-) von dru%, (drayta-) von
draz. 1 —
2. altem g, das dann im Altindischen als <j auftritt, z. B.:
>iJ e * s (zenu-) ,Rnie' = altind. gänu-, griech. yovu; L^eis (znätar-)
,Erkenner' von altind. ijna, griech. yvw-; (tatza-) ,Axt' und
(tizin-) ,scharf' vgl. altind. tig, tegas, ^»^(gazu-) ,zum
Leben kommend' von altind. gw-.
Ganz isolirt steht (yüzem) ,ihr' = altind. yüyam,
wo el» aus dz ) hervorgegangen zu sein scheint.
3. altem 5, das vor tönenden Lauten in z übergehen muss
z. B. (oizdt) ,lehre' von gvr (eis), r~ (yaoz-daS)
,reinigen' von yaos adv. ,rein', altind. yös, "s?c(duz-üyta-)
,schlechte Rede', (duz-daÄina-) ,einem schlechten Gesetz
ergeben' beide von duS, altind. dus, griech. oucr-, J i (nisbereta-)
,weggebracht' von niS, altind. nis, ^‘^^'(ä-rizat-) ,ein
Drittel' von Am, wogegen sich (bis-ämrüta-) ,zweimal
zu sprechen' (von einem gewissen Gebete) findet.
Manchmal findet sich z für altes s nach y, wo man statt
'(z eher yß erwarten sollte z. B.: L>els^_ (yzar) ,fliessen' davon
(apayzära-) vgl. altind. ksar, (didräyzaiih-)
,Befestigung' von einem Desiderativum der Wurzel draz (für
dragh) abgeleitet.
Räthselhaft ist das ^ in (awzdüta-) ,ins Wasser
gelegt' und in (vayzebyo), (väyzibyö) Dat.-Abl.
Plural von vac-.
(ßwarozdum) 2 ps. dual Impf. med. (Yasna
XXIX, I) von ■dwares- ist insofern auffallend, als man eher
■dwarozdüm erwartet.
Altbaktrisch.es entspricht in den verwandten Sprachen
(ausser wo es aus rt hervorgegangen ist, vgl. darüber oben
und vor n vgl. asnaöiti ,er gelangt' von as, altind. as-) durchgehen
ds altem s und zwar inlautend zwischen Vocalen, deren
erster nicht ä ist, nach r und vor m, dann nach %, f sowohl
nn An- als auch im Inlaute. Wenn go im Anlaute oder nach
« frei im Inlaute sich findet, ist y vor demselben abgefallen
1 verhält sich darnach zu ) wie im Altindischen das g von yng (part.
perf. pass, yuk-ta-) zu dem g' von yag (part. perf. pass, is-(a-).