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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 86. Band, (Jahrgang 1877)

Süd  arabische  Studien.

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dass  er  durch  dieses  Werk,  welches  nach  einer  besondern
Methode  angelegt  und  in  dem  die  meisten  medicinischen  Pflanzen ­
  beschrieben  und  die  Gebrauchsweise  angegeben  ist,  sich
ein  ruhiges  Alter  und  eine  gesicherte  Existenz  geschaffen  habe.
Als  sein  Todesjahr  wird  das  Jahr  573  d.  H.  angegeben.

C.

Der  Druck  dieser  Arbeit  war  schon  ziemlich  vorgerückt,
als  ich  von  Herrn  Capitain  S.  B.  Miles  eine  zweite  Copie  vom
zehnten  Buche  des  Iklil  und  eine  bis  jetzt  mir  unbekannte
Kaside,  die  ebenfalls  die  Geschichte  Jemens  zum  Gegenstand  hat,
erhalten  habe.  Indem  ich  hiermit  die  angenehme  Pflicht  erfülle,
Her  rn  Miles  öffentlich  meinen  verbindlichsten  Dank  auszusprechen, ­
  bemerke  ich,  dass  die  Copie  des  Iklil  von  derselben
Hand  und  ohne  Zweifel  auch  nach  derselben  Vorlage  angefertigt ­
  worden  ist,  wie  die  des  Herrn  Cap.  Prideaux.  Für
die  Textkritik  wird  also  daraus  wenig  oder  gar  nichts  zu  holen
sein.  Was  mich  daran  interessirt,  sind  einige  Anhänge,  die
hei  Prideaux  fehlen  und  deren  Werth  erst  geprüft  werden
muss.  Anders  aber  verhält  es  sich  mit  der  Kaside,  die,  wie
mich  schon  eine  flüchtige  Prüfung  überzeugt  hat,  Neswän
Vorgelegen  haben  muss.  Ich  begnüge  mich,  liier  nur  einige
kurze  Notizen  über  dieselbe  zu  geben  und  behalte  es  mir
vor,  gelegentlich  Ausführlicheres  mitzutheilen.  Die  Kaside
beginnt:

Die  Kaside  zählt  325  Verse  und  ist  mit  einem  grossentheils

  sachlichen  Commentar  versehen,  der  vom  Dichter  selber
herzurühren  scheint.  Mit  Ausnahme  der  4  ersten  Verse  ist
            
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