Südarabisclie Studien.
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Ueber £ÄIj ^j> vgl. meine himjarischen Studien Z. D.
M. G. Bd. XXX, S. 696.
Y. 124. .5 vgl. } DW Hai. 154, 6. 472.
.
Für ^ j ist wohl y)i>Lo || zu lesen.
Vgl. pj-iKö Prideaux II. (Mordtmann Z. D. M. G. Bd. XXX,
S. 30.) und Dnsön S. 131 unten.
V.
Die Sage vom Untergang der Stämme Tasm und Gadis.
Im Commentar der himjarischen Kaside werden aus der
alten Geschichte Südarabiens einige Sagen erzählt, die Auswanderungen
von südlichen Stämmen nach Norden, Kämpfe von
verschiedenen Stämmen gegen einander und geg^n die in Jemen
hausenden Juden zum Gegenstand haben. Wir werden noch
Gelegenheit haben auf diese Sagen, denen historische Ereignisse
zu Grunde liegen mögen, zurückzukommen. Es sei uns nur
gestattet eine dieser Sagen, die im Commentar zu den Versen
der Kaside 77—79 steht, hier mitzutheilen, weil sie im Gegensatz
zu den abenteuerlichen Zügen der himjarischen Könige nach
China und Tibet, auf einheimischem Boden sich bewegt, ein
sehr hübsches Heldengedicht enthält (das Gedicht der Afira)
und im Ganzen gut erzählt ist. Das Wandern eines Waldes,
das in der Makbetsage eine grosse Rolle spielt, kommt hier
zum ersten Mal, wiewohl unter andern Verhältnissen vor. Die
älteste Quelle der Makbetsage ist bekanntlich Hector Boethius
lat. Chronik (1541). Vielleicht gelingt es einmal, die Mittelkette
zwischen diesen beiden Sagen zu finden. Der Commentar
zu den angeführten Versen lautet:
yG ^ JLä-J yyo K-Eo yAMi
KEo h. w' *..1+J LäaEl/O iC. (JaLa^.
1 Imliq vocalisirt Neswan, aber nicht s. v.