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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 86. Band, (Jahrgang 1877)

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]).  H.  Mfilier.

gerammelt')  und  viele  Kinder  erzeugt.  Es  kam  zu  uns  eine
Kunde,  wir  glaubten  sie  nicht;  eine  Mahnung,  wir  achteten
nicht  darauf.  Da  kam  ein  Wind,  der  die  Glieder  losriss  und
wir  verliessen  den  Hüd'.  Auf  dem  zweiten  Throne  sass  ein
Greis  von  hoher  Statur,  rothen  Angesichts,  der  in  zwei  mit
Edelsteinen  besetzte  Mäntel  gehüllt  war.  Ihm  zu  Häupten
stand  eine  Musnad-Inschrift:  ,Ich  bin  Martad  ibn  Käf,  der
durchwandert  die  Ahkäf  (sandige  Wüstensteppen).  Es  rief
Hüd  mich  und  mein  Volk,  wir  glaubten  ihm  nicht  und  trauten
nicht  seiner  Botschaft,  da  traf  mich  und  mein  Volk  die  Strafe
Gottes.'  Auf  dem  dritten  Throne  sass  ein  Mann  von  kurzer,
untersetzter  Gestalt,  der  mit  ähnlichen  Gewändern  bekleidet
war,  wie  seine  beiden  Genossen.  Ihm  zu  Häupten  stand  eine
Inschrift:  ,Ich  bin  Muusik  ibn  Lafim,  der  Schatzmeister  des
Ad'  und  neben  der  Inschrift  waren  Schlüssel  aufgehängt.
Wir  gingen  nun  in  den  Gemächern  umher,  um  zu  diesen
Schlüsseln  die  entsprechenden  Thüren  zu  finden,  fanden  aber
nichts.  Wir  hatten  schon  fast  daran  verzweifelt  und  uns  zum
Gehen  gewendet,  als  ich  eine  Steinplatte  auf  der  Oeffnung
einer  Höhlung  bemerkte.  Da  sprach  ich  zu  meinem  Gefährten:
,Bei  Gott,  diese  Platte  bedeckt  einen  (unterirdischen)  Raum,
wohlan!  lass  uns  dieselbe  anpacken'.  Wir  mühten  uns  lange  ab,
bis  wir  sie  von  der  Oeffnung  wegwälzten,  und  siehe  da  in  der
Höhlung  war  eine  Treppe.  Wir  stiegen  hinunter  und  gelangten  in
einen  freien  Raum,  in  dem  vier  verschlossene  Thüren  waren.  Als
wir  die  erste  Thiire  öffneten,  fanden  wir  in  dem  Gemache  zwei
mächtige  Figuren,  zwei  Mädchen  darstellend,  die  Gott  in  Steine
verwandelt  hatte.  Eine  der  beiden  Steinfiguren  hatte  eine  Cither
(in  der  rechten  Hand?)  und  in  der  linken  Hand  hielt  die  Figur
eine  Flöte,  beide  in  Stein  verwandelt.  Ausser  dem  war  nichts
in  dem  Gemache.  Wir  entfernten  uns,  schlossen  hinter  uns  die
Thüre  und  öffneten  das  zweite  Gemach.  Darin  stand  ein  Thron
mit  dem  Bildniss  einer  überaus  schönen  Jungfrau  und  über
derselben  die  Gestalt  eines  schönen  Jünglings.  Am  Fusse  des
Thrones  standen  vierzehn  Statuen,  junge  Männer  darstellend,
die  Gott  allesammt  in  Stein  verwandelt  hatte.  Wir  priesen  Gott
und  verwunderten  uns  hierüber,  dann  verliessen  wir  das  Gemach
und  schlossen  die  Thüre.  Im  dritten  Zimmer  fanden  wir  viele
Waffen.  Wir  öffneten  das  vierte  und  siehe,  da  war  Gold,  Silber
            
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