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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 86. Band, (Jahrgang 1877)

Südarabische  Studien.

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Waffen  oder  Todte,  die  auf  Stühlen  sitzen,  gefunden.  Zu  ihrem
Haupte  ist  eine  Musnad-InSchrift  zu  lesen,  die  den  Todten
als  den  Propheten  Hüd,  So'aib  u.  dgl.  bezeichnet  und  dadurch
die  vom  Koran  erzählten  Wunder  aus  der  altarabischen  Geschichte ­
  bestätigt. 1
Es  ist  sicher,  dass  man  oft  auf  solche  Gräber  gestossen
ist  und  oft  auch  Schätze  in  denselben  gefunden  hat.  Das  muss
so  häufig  vorgekommen  sein,  dass  man  das  in  den  Gräbern  gefundene ­
  Gold  mit  einem  besondern  Namen  bezeichnete:  v__aS>Ö

,Gräbergold'  (vgl.  Sprenger,  die  alte  Geographie  Arabiens
§.  56).  Auch  das  scheint  aus  den  verschiedenen  Erzählungen
hervorzugehen,  dass  die  Gräber  höhlenartig  angelegt  waren  und
oft  auch,  als  wären  sie  für  ganze  Familien  eingerichtet,  viele
Gemächer  hatten.  Es  scheint  dies  überhaupt  die  altsemitische
Begräbnissweise  gewesen  zu  sein,  die  bei  den  Himjar  um  so
strenger  beobachtet  worden  sein  dürfte,  als  dort  der  Ahnencultus
in  ausgedehntester  Weise  betrieben  wurde.  Wie  uns  Halevy
(Jour.  as.  VII,  1.  S.  463)  mittheilt,  wurden  die  Begräbnissplätze
nicht  in  den  Städten,  sondern  fern  von  denselben  auf  freien,
unbewohnten  Ebenen  oder  auf  hohen  Bergen  angelegt.  Um  die
Gräber  herum  baute  man  Häuser  aus  Schieferplatten,  um  die

1  Einige  Beispiele  mögen  hier  angeführt  werden.  So  endigt  Iklil  77,  8—11
w  »  ^
eine  Geschichte  also:  viULo  y-?\  Li!  ioLä^  «-wk
L  U  viLLtJI  o!.  '  i_>Lüä.!  1  iySLt.^s-^jUjN!
  Jt  Ltd  "■  GLij^  \_A.lUbJ!  o—b.
Läj  Ls^  Ir  Ai  »l.Ä,ur.*i  Lat  Io  Ly.i  pb«  älÄJtXXi
4  ^.1  ®’ ne  an üere  Geschichte  daselbst,  die  auch  El-Bekri,  Geogr.
Wörterbuch  ed.  Wüstenfeld  s.  v.  (I.  v*i)  aus  Hamdäni  anführt,
schliesst  also:  .^jJI  ö  y»  bl  äIjv*.Jb  bUb"  Aa£  001^.
xUl  Lc«  olr  abJb  oaxJ
L  öyjo  Dass.  18,  12:  ciJjLil  bl  XXA)  i-jbb"  löb
.  ■  V"  ^b^l  ^1  j*^bw.J!  XaEc  ^aAAaO  xHI  i*}  y M J
            
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