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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 86. Band, (Jahrgang 1877)

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D.  H.  Mftller.

Dieses  Stück  hat  Halevy  (Jour.  as.  VII,  1.  p.  447  ff.)
mitgetheilt  und  zu  erklären  versucht.  Der  von  ihm  veröffentlichte ­
  Text  ist  ganz  verderbt  und  stimmt  grossentheils  mit
dem  im  Ildil  VIII.  Buch,  S.  81  oben  überein.
Halevy  will  aus  der  Analyse  dieses  Stückes  den  Beweis
führen,  dass  der  von  den  Arabern  als  himjarisch  bezeichnete
Dialekt  kein  eigentlich  himjarischer  war,  sondern  vielmehr
einen  verderbten  aethiopischen  Dialekt  aus  späterer  Zeit  darstelle. ­
  Warum  er  gerade  einen  aethiopischen  Dialekt  hierin
erkennen  will,  leuchtet  mir  nicht  ein.  Man  wird  freilich  zugeben ­
  müssen,  dass  hier  keine  echte  Inschrift  zu  Grunde  liege,
jedenfalls  enthält  sie  jedoch  eine  Probe  eines  jüngern  südarabischen ­
  Dialekts,  der  in  vielen  Beziehungen  Anklänge  an
das  alte  Ilimjarische  darbietet.  Das  Stück  ist  an  einigen  Stellen
selbst  in  der  Miles’schen  Hs.  sehr  verstümmelt  und  ich  habe
Grund  anzunehmen,  dass  es  in  dieser  Form  von  Hamdani
herrührt;  ich  hoffe  jedoch,  dass  es  mir  gelungen  ist,  Einiges
richtiger  zu  verstehen  als  Halevy,  der  freilich  einen  gar  arg
verderbten  Text  vor  sich  hatte.
Der  Name  yuo  .3  kommt  auch  in  der  himjarischen
Kaside  V.  100  vor  (denn  so  muss  es  dort  für  yuv  heissen)
und  hängt  mit  der  häufig  in  den  Inschriften  vorkommenden
Wurzel  ipip  zusammen.
Im  ersten  Worte  der  angeblichen  Inschrift  darf  man
vielleicht  L.V.  F,  v.  dLLo  ,ich  habe  befohlen 4  (=1
  Ik.  fehlt  1  7  .  -n
2  Ik.  •  W.

3  Fehlt  bei  Miles.
4  W.  oJcXÄXc-L

5  M.  Gü
6  Ik.  Lg.xL.
            
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