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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

Ueber  einige  Wundermann  er  China’s.

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das  Kloster  und  setzte  sich  zu  Fe-thu-tsching,  als  ein  Buddhaglöckchen ­
  einzeln  erklang.  Fe-thu-tsching  sprach:  Soll  ich  den
Ton  des  Glöckchens  erklären  ?  Es  sagt:  Der  Sohn  von  Hu
wird  zu  Schanden.—-Schi-siuen  erblasste  und  fragte:  Was  will
dieses  sagen?  —  Fe-thu-tsching  antwortete  falscher  Weise:  Der
alte  Mensch  von  Hu  übt  den  Weg  und  ist  nicht  fähig,  in  dem
Gebirge  zu  wohnen,  nichts  zu  sprechen.  Der  doppelte  Wagenteppich, ­
  die  schönen  Kleider,  wie  sollten  sie  nicht  zu  Schanden
werden  ?  —  Später  kam  Schi-thao.  Fe-thu-tsching  blickte  ihn
fest  an.  Endlich  fürchtete  sich  Schi-thao  und  fragte  ihn.  Fethu-tsching
  sagte:  Ich  wundere  mich,  dass  ihr  nach  Blut  riechet.
Desswegen  blicke  ich  euch  an.
Schi-ki-lung  träumte,  dass  ein  Drache  nach  Südwesten
flog  und  von  dem  Himmel  herabfiel.  Am  Morgen  fragte  er
Fe-thu-tsching.  Dieser  sprach:  Das  Unglück  wird  ausbrechen.
Es  ziemt  sich,  dass  der  Vater  wohlwollend,  der  Sohn  einmüthig
sei.  Möge  man  sehr  darüber  wachen!  —  Schi-ki-lung  führte
Fe-thu-tsching  in  den  östlichen  Söller  und  befragte  ihn  in  Gemeinschaft ­
  mit  seiner  Gemahn,  der  Kaiserin  von  dem  Geschlechte
  Tu.  Fe-thu-tsching  sprach:  Unter  den  Armen
sind  Räuber,  sie  kommen  durch  zehn  Tage  nicht  hervor.  Westlich ­
  von  dem  Buddhatempel,  östlich  von  diesem  Palaste  wird
Blut  fliesen.  Man  hüte  sich,  nach  Osten  zu  gehen.  —  Die
Kaiserin  von  dem  Geschlechte  Tu  sprach:  Ist  der  Ilo-schang
schwachsinnig?  Wo  sollte  es  Räuber  geben?  —  Fe-thu-tsching
änderte  die  Worte  und  sagte:  Alles,  was  die  sechs  Leidenschaften ­
  aufnimmt,  sind  Räuber.  Das  Alter  entspricht  dem
Schwachsinn.  Man  bewirke  nur,  dass  die  Jungen  nicht  thöricht
sind,  dann  ist  es  gut.  —  Fortan  sprach  er  in  Gleichnissen  und
drückte  sich  nicht  mehr  deutlich  aus.
Nach  zwei  Tagen  entsandte  Schi-siuen  wirklich  Leute,
welche  Scln-thao  in  dem  Kloster  Buddha’s  um’s  Leben  brachten.
Zugleich  wollte  er  sich  die  Zeit,  in  welcher  Schi-ki-lung  die
Trauer  überwachen  würde,  zu  Nutzen  machen  und  ihn  tödten.
Schi-ki-lung  war  früher  durch  Fe-thu-tsching  gewarnt  und
konnte  desswegen  entkommen.  Als  Schi  -  siuen  aufgegriffen
wurde,  richtete  Fe-thu-tsching  au  Schi-ki-lung  Vorstellungen
und  sagte:  Sie  sind  beide  eure  Söhne.  Warum  das  Unglück
verdoppeln?  Wenn  ihr  den  Zorn  bemeistert  und  euch  wohl-Sitznnt'sber.
  d.  phil.-hist.  CI.  LXXXV.  Bd.  I.  Hft.  6
            
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