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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizmaier.

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U-meng.
%  m  U-meng  stammte  aus  Yü-tschang.  Er  hatte  in
seiner  Jugend  einen  älternliebenden  Wandel.  In  den  Tagen
des  Sommers  verscheuchte  er  niemals  mit  der  Hand  die  Mücken,
weil  er  fürchtete,  dass  sie  von  ihm  wegfliegen  und  seine  Aeltern
stechen  könnten.  Als  er  vierzig  Jahre  alt  war,  unterrichtete  ihn
der  Stadtbewohner  T  :|||  Ting-I  zum  ersten  Male  über  seine
göttlichen  Heilmittel.  U-meng  kehrte  dabei  nach  Yü-tschang
zurück.  Die  Wellen  des  Stromes  waren  sehr  drangvoll.  U-meng
entlehnte  kein  Schiffsruder.  Er  berührte  mit  einem  Fächer  aus
weissen  Flügelfedern  das  Wasser  und  setzte  hinüber.  Wer  es
sah,  hielt  es  für  etwas  Merkwürdiges.
ieC  Yü-liang  war  stechender  Vermerker  von  Kiangtscheu
  und  erkrankte  einst.  Er  hörte  von  den  göttlichen  Vorzügen ­
  U-meng’s  und  zog  ihm  entgegen.  Er  fragte  ihn,  wie  es
mit  seiner  (Yü-liang’s)  Krankheit  stehe.  U-meng  entschuldigte
sich  wegen  des  Endes  der  Rechnung  und  bat,  dass  man  Sarg
und  Trauerkleider  bereit  halte.  In  zehn  Tagen  starb  er.  Seine
Gestalt  war  gleich  der  eines  Lebenden.  Er  war  noch  nicht
ganz  aufgebahrt,  als  man  seinen  Leichnam  vermisste.  Die  Einsichtsvollen ­
  meinten,  dass  dieses  für  Yü-liang  ein  unglückliches
Vorzeichen  sei.  Yü-liang  stand  wirklich  von  seiner  Krankheit
nicht  auf.

H  i  n  g  -  1  i  n  g.
^jr  Hg  Hing-ling  stammte  aus  Kien-tsch’ang  in  Yü-tschang.
Er  war  ein  Mensch  von  wenig  Worten.  Mit  kleinen  Menschen
beisammen  wohnend,  wurde  er  beleidigt  und  beschimpft,  aber
er  zeigte  keine  zornige  Miene.  In  den  Strassen  der  Stadt  nannte
man  ihn  den  Blödsinnigen.  Selbst  seine  Aeltern  und  Geschwister
hielten  ihn  ebenfalls  für  blödsinnig.  Man  liess  ihn  einst  Reispflanzen ­
  bewachen.  Eine  Rinderheerde  verzehrte  sie.  Hing-ling
sah  es,  aber  er  trieb  sie  nicht  weg.  Er  wartete,  bis  die  Rinder
sich  entfernt  hatten,  dann  ging  er  hin  und  ordnete,  was  zerstört ­
  und  in  Unordnung  war.  Seine  Aeltern  sahen  es  und  wurden ­
  über  ihn  böse.  Hing-ling  sagte:  Die  zehntausend  Dinge
            
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