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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

Die  Machthaber  Hoan-wen  und  Hoan-hiuen.

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Provinzen:  Nan-tiün  (südliche  Provinz),  Nan-ping,  I-tu,  Thienmen,
  Ling-ling,  Ying-yang,  Kuei-yang,  Heng-yang,  I-yang  und
Kien-ping  belehnt,  und  zum  Könige  von  Thsu  ernannt  wurde.
Dabei  blieb  er  Landpfleger  von  Yang-tscheu,  leitender  den
Frieden  im  Westen  herstellender  Heerführer  und  stechender
Vermerker  von  Yü-tscheu  wie  früher.  Hierzu  fügte  man  die
neun  Geschenke  und  hielt  die  Gegenstände  in  Bereitschaft.
Man  setzte  für  das  Reich  Thsu  einen  Reichsgehilfen,  von
diesem  abwärts  die  Würdenträger  ein  und  richtete  sich  in
Allem  nach  den  alten  Vorbildern.  Ferner  erklärte  man,  dass
der  Himmelssohn  die  vordere  Vorhalle  des  Palastes  bewohne  und
dass  die  Schrifttafeln  übergeben  seien.
Hoan-liiuen  erliess  häufig  falsche  höchste  Verkündungen
der  Verzichtleistung  und  entsandte  die  hundert  Gefährten  mit
ernsten  Ermahnungen.  Ferner  sagte  er  darin,  man  werde  in
eigener  Person  den  Wagen  der  Glöckchen  des  Göttervogels
herablassen.  Er  empfing  jetzt  den  höchsten  Befehl  und  verfertigte ­
  eine  falsche  höchste  Verkündung,  in  welcher  sein  Vater
Hoan-wen  zum  Könige  von  Thsu,  dessen  Gemalin,  die  Kaisertochter ­
  von  Nan-khang,  zur  Königin  von  Thsu  ernannt  wurde.
0|j  Lieu-kliin, 1  ältester  Vermerker  von  Ping-si,  wurde
oberster  Buchführer.  /J  Tiao-khuei  wurde  mittlerer  Leiter
des  Kriegsheeres,  Wang-kia  wurde  grosser  Beständiger.
Yin-schö-wen  führte  die  Leibwache  zur  Linken.  Hoang-fu-fu
führte  die  Leibwache  zur  Rechten.  Eine  Menge  gewöhnlicher
Obrigkeiten,  zusammen  sechzig  Menschen,  wurden  Zugetheilte
der  Obrigkeiten  von  Thsu.  Hoan-hiuen  löste  die  Provinzen
Ping-si  und  Yü-tscheu  auf  und  gesellte  die  in  Ping-si  befindlichen ­
  Angestellten  der  Schrift  und  des  Kriegswesens  zu  dem
Sammelhause  des  Reichsgehilfen  von  Thsu.
Als  miK  Yü-tsi,  ein  Eingeborner  von  Sin-ye,  erfuhr,
dass  Hoan-hiuen  die  neun  Geschenke  erhalten  habe,  griff  er
zu  den  gerechten  Waffen,  machte  einen  Angriff  auf  Fung-kai
in  Siang-yang  und  schlug  ihn  in  die  Flucht.  Yü-tsi  besass
eine  Heeresmenge  von  siebentausend  Menschen.  Er  errichtete
im  Süden  der  Feste  einen  Erdaltar  und  opferte  den  sieben
Ahnentempeln  des  Stammhauses  des  Vorfahren,  jfjf  Yü-1
  In  dem  Zeichen  ist  statt  das  Classenzeichen  f  zu  setzen.
Sitzungsber.  d.  phil.-hi8t.  CI.  LXXXV.  Bd.  III.  Hft.  42
            
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