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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 85. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizmaier.

ihm  erlaubt.  Allein  in  allen  grossen  Sachen  der  Lenkung  wurde
er  befragt.  Kleine  Sachen  wurden  durch  j|jj£  Hoan-kien
entschieden.  Pien-fan-tschi  hatte  Unglück  und  Gefahr  im  Äuge.
Er  legte  häufig  Schilde  und  Hakenlanzen  zusammen,  ohne  sie
wieder  zu  bergen.  Die  hundert  Geschlechter  wurden  dessen
überdrüssig  und  Alle  dachten  an  die  Rückkehr.
Als  Iloan-hiuen  eben  angekommen  war,  setzte  er  die
gemeinen  Schmeichler  ab  und  suchte  die  begabten  und  weisen
Männer  hervor.  Der  Weg  der  vortrefflichen  Männer  wurde
im  Allgemeinen  bereit  gehalten,  und  in  der  Mutterstadt  freute
man  sich.  Später  beleidigte  und  verachtete  er  den  Hof,  verschloss ­
  und  verstiess  die  Vorgesetzten  und  Stützenden.  Gewalt,
Hochmuth,  Fahrlässigkeit  und  Begier,  alle  Bestrebungen  tauchten
vielfältig  auf.  Hierauf  verlor  man  an  dem  Hofe  und  in  dem  freien
Felde  die  Hoffnung,  die  Menschen  waren  bei  ihren  Beschäftigungen
nicht  sicher.
Um  die  Zeit  war  in  Kuei-ki  Hungersnoth  und  Misswachs.
Hoan-hiuen  befahl  die  Betheilung.  Die  Menschen  des  Volkes
hatten  sich  in  Kiang-tscheu  und  Hu-tscheu  zerstreut  und  pflückten
wildwachsende  Reispflanzen.  Der  innere  Vermerker  3r.  1ÜI
Wang-yü  berief  sie  Alle  zurück  und  bat  um  Reis.  Aber  Reis
war  bereits  nicht  viel  vorhanden,  und  die  Angestellten  betheilten
nicht  rechtzeitig.  Die  Menschen  stürzten  auf  den  Wegen  nieder,
und  von  zehn  starben  acht  bis  neun.
Hoan-hiuen  mordete  wieder  llt  Kao-su,  Statthalter  von
U-hing,  den  das  Reich  stützenden  Heerführer  Äk  ||jf*  ^  Tschökien-tschi,
  dessen  Vetter  ^  Lang-tschi,  Reichsgehilfen  von
Kao-ping,  den  das  Reich  stützenden  Heerführer  0|J  u)i  Lieu-si,
dessen  jüngeren  Bruder  Ki-wu,  inueren  Vermerker  von
Peng-tsch’ing,  den  dem  Kriegsheere  voranstehenden  Heerführer
^  fit  Sün-wu-tschung  und  Andere.  Dieselben  waren  die
Genossen  Lieu-lao-tschi’s  und  alte  Anführer  des  nördlichen
Sammelhauses.  Der  ältere  Bruder  Lieu-si’s,  ijf/L  Khieu,  Statthalter ­
  von  Ki-tscheu,  ferner  m  %%  Kao-ya-tschi,  Heerführer
von  jjfjjj  Ning-sö,  und  ^  ^  King-siuen,  der  Sohn  Lieuyao-tschi’s,
  flohen  zu  Mu-yung-te,  König  des  südlichen  Yen.
Hoan-hiuen  gab  an  dem  Hofe  als  ein  Verdienst  bekannt,
dass  er  Yuen-hien  zurückgewiesen  hatte.  Man  belehnte  ihn  als
Fürsten  von  Yü-tschang  und  verlieh  ihm  die  Einkünfte  der
            
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